BLOOD RED THRONE “Union Of Flesh And Machine” (Death Metal)

Online seit 22.06.2016

coverBLOOD RED THRONE

“Union Of Flesh And Machine”
(Death Metal)

Wertung: Empfehlung!

VÖ: 15.07.2016

Label: Candlelight Records

Webseite: Facebook, Myspace, SoundCloud

Ich wurde auf BLOOD RED THRONE vor ihrem 1. Album aufmerksam und habe es sofort gekauft, als es raus war. Bei Erscheinen sogar direkt die nächste EP nachgelegt. Auch Album Nummer 2 musste definitiv sein. Trotz lauter Faszination hatte ich damals etwas Probleme mit ihrem Sound und verlor sie nach „Affiliated With The Suffering“ aus den Augen. 2012 sah ich sie dann auf dem „Neurotic Deathfest“ live (Bericht hier) und ab da war ich wieder völlig geflasht! Im Jahr drauf kam dann, ihr für mich bisher bestes Album, „BLOOD RED THRONE”. Jetzt, 3 Jahre später, der Nachfolger!
Tchort ist ja seit 2010 leider nicht mehr dabei, wird aber sehr gut durch Ivan Gujic ersetzt.
Sänger „Bolt“ macht auf seiner zweiten BRT-Scheibe wieder einen sehr guten Job und ihr erster Drummer Freddy Bolsø, der nach Album Nummer 1 raus war, ist seit letztem Jahr wieder dabei.
Aber was hat „Union Of Flesh And Machine“ jetzt zu bieten?
ALLES!
Den geilen “Gesang” von “Bolt” der tiefer grunzt aber auch höher kreischt als „Mr. Hustler“ und „Vald“ und damit mehr Tiefe und Abwechslung ins Ganze bringt.
Ein Abwechslungsreiches Drumming von Grind über Blast bis Groove, das es eine reine Freude ist.
Riffs, teils messerscharf, teils groovig das man bangen MUSS, teils eiskalt mit der richtigen Portion Melodik. Gerne aber auch ziemlich heavylastig, durch den Sound aber trotzdem sehr deathig.
Musikalische Einflüße erkannt man von Cannibal Corpse bis Pantera, trotzdem hatten BLOOD RED THRONE von Anfang an ihren eigenen Stil, den sie auch kaum verändert haben.
Der Sound ist etwas wärmer, etwas runder geworden. Macht das Ganze für mich aber nur interessanter.
Gibt es einen herausragenden Song?
ALLE!
Nein, im Ernst!
Ich kann keinen „Hit“ heraussuchen. Die Songs sind wirklich alle gleich stark. Nicht einer zieht den Spannungsbogen nach unten. Große Leistung! Am meisten freue ich mich aber über das Cover von „Leather Rebel“. JA, der Song von Judas Priest. Sehr geil umgesetzt und die Melodien gehen trotz der Härte nicht flöten! „Mary Whispers Of Death“ vom Debüt ist als neue Aufnahme auch vertreten.
Absolut mächtige Scheibe, die mir mindestens genauso gut wie ihr Vorgänger gefällt.
Mittlerweile eine der interessantesten Band im Death Metal für mich! (hendrik)

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