REVIEW

HELLOWEEN „Straight out of hell“ (Melodic/Speed Metal)

HELLOWEEN

„Straight out of hell“
(Melodic/Speed Metal)

Wertung: Gut

VÖ: 18.01.2013

Label: Sony

Webseite: www.helloween.org

Ein neues HELLOWEEN Album… mal schauen, was die Kürbisse seit dem letzten Werk „7 Sinners“ getan hat. Dass es nie mehr so wird wie früher zu den ersten Keeper-Alben, dürfte jedem Fan klar sein, auch wenn man bei jedem neuen Output hofft, es wird doch so. Nun denn, der Wiedererkennungswert ist trotz des orientalisch angehauchten Openers „Nabatea“ ist sofort da, keine Frage. Und trotz der Wurzeln ist es nicht nur dieser Song, der neue Einflüsse zulässt. Zum einen traut man sich mit „Asshole“ auch mal eine textlich derbe Kerbe zu schnitzen oder bei „Wanna Be God“ einen in der ersten Hälfte nur mit Percussions und Gesang gestalteten Track. Obligatorisch sind auf einem HELLOWEEN Werk Balladen. „Hold Me In Your Arms“ kann mich aber nicht mitreißen. Dann doch eher ein Kracher wie „World Of War“ oder „Far From The Stars“.

Alles in Allem sind HELLOWEEN mit ihrem 14. Werk weiterhin nicht zum alten Eisen zu zählen. Die Tendenz der letzten Alben hat sich stabilisiert, wobei ich persönlich immer noch nicht mehr als ein „gut“ für das Album hergeben möchte, dafür fehlt ein so richtig geiler Track und es ist dann in der Masse der Tracks eher zuviel Material dabei, was man nicht so oft wiederhören muss. Nach knapp 30 Jahren ist es aber trotzallem eine wirklich tolle Leistung, immer noch gute Qualität abzulegen und Fans zu begeistern (wie man auch an den hervorragenden Kritiken in anderen Publikationen feststellen kann). (eller)