REVIEW

EISMOND „Behind The Moon We Are Looking Into The Distance“ (Ambient)

EISMOND

„Behind The Moon We Are Looking Into The Distance“
(Ambient)

Wertung: Gut

VÖ: 2012

Label: Kristallblut Records

Webseite: www.facebook.com/Icemond

EISMOND ist ein weiteres Projekt des Österreichers Alexander Wieser, der unter anderem für Uruk-Hai, Hrossharsgrani, Elisabetha, Bonemachine, Hrefnesholt, Wach und Manwë verantwortlich ist und pro Band teilweise extrem produktiv ist, siehe Uruk-Hai Review! „Behind The Moon We Are Looking Into The Distance“ ist aber nicht das Debütalbum dieser Gruppe, sondern die Wiederveröffentlichung der ersten Demo mit einem Bonustrack. Mit EISMOND scheint er allerdings auf einem schöpferischen Höhepunkt angekommen zu sein. So eine kompakte Amtosphäre wie auf dieser Platte habe ich selten in Songs gehört, die im Ambientbereich über die 10 Minuten hinausgehen.

Eröffnet wird das Ganze mit „The Other Side Is Calling Me“. Für angeblichen Ambient Space Black Metal, warte ich vergeblich auf Black Metal, aber der Song ist definitiv gut, klingt teilweise etwas nach Ulver. Der Song „Eismond“ dauert gar über 30 Minuten und hat einen richtigen Black Metal Anteil, der für sich gesehen wirklich nicht schlecht klingt, aber nicht so recht in den Song passen will. Dieser ist sehr spacig, das Schlagzeug klingt leicht nach Ulver in einigen Stücken, etwas nach Trip Hop. Trotz seiner Länge ein guter, kompakter Song. Auch „Trying Not To Breath“ wartet nach ungefähr 5 Minuten mit kurzen Black Metal Anteilen auf, die hier wesentlich besser eingebunden wurden. Nur der Schlagzeugsound lenkt von der kalten Gitarre ab. Dann kommt von Track 4-65 Stille, um mit Track 66, dem Bonussong „Space Death“ noch mal loszulegen. Ein dunkles Brummen führt in den Song ein, der sich ansonsten nicht groß von den anderen abhebt, sich gut ins Gesamtbild fügt. Positiv erwähnt werden sollte die Aufmachung der Platte. Sie kommt in einem blauen DVD-Case zu euch. (hendrik)