SARSTEDT OPEN AIR :: The Other und andere am 5.9. in Niedersachsen

Seit 1998 gibt es das SARSTEDT OPEN AIR im Landkreis Hildesheim und auch am kommenden Wochenende, dem 5. September, ist es wieder soweit. Das kleine Festival lockt dieses Mal die Gäste unter anderem mit der Horrorpunkband THE OTHER, New Wave/Post-Punk Band THE FOREINGN RESSONT, den Ska-Punkern BAD NENNDORF BOYS und einigen anderen Bands.
Tickets gibt es u.a. bei Eventim
BURNING Q 2026 :: Heimelige Atmosphäre bei grossen Headlinern

Das Burning Q Festival findet in der diesjährigen 14. Auflage in Osterholz-Scharmbeck bei Bremen statt und ist zum 3. Mal in Folge, mit 1400 Tickets, ausverkauft. Zum zweiten Mal öffnet das Infield schon am Donnerstag und bietet dieses Jahr sogar fünf Bands auf der Zeltbühne. Bei unserer ersten Begehung des Geländes überraschte uns das überschaubare Infield, was aber in keinem Falle negativ zu verstehen ist. Die heimelige und „private“ Größe und Atmosphäre gefiel uns auf Anhieb sehr gut. Ein Getränkestand, ein Cocktailstand, verschiedene Food Trucks (Fleisch und vegetarisch/vegan), ein offizieller Merchverkauf, ein externer Merchhändler und ein kleiner Mittelalterstand reihten sich alle auf den gut strukturierten Platz. Für uns als Pressepersonen natürlich auch nicht unrelevant war der grandiose Backstagebereich. Ausreichend schattige Sitzmöglichkeiten auf bequemen Sofas an Vintage Fliesentischen luden quasi dazu ein zwischen den Bands tolle Gespräche mit Crew- und Bandmitgliedern zu führen und kostenlos bereitgestellte Softdrinks zu genießen. Vielen Dank an dieser Stelle an die komplette Backstagecrew, das haben wir in der Form bis jetzt selten erlebt.
Die Zeltbühne befand sich hinter dem Eingang an der rechten Seite. Ein weißes Festzelt mit Holzboden, einer gut einsehbaren Bühne und einer Theke für die schnelle Getränkezufuhr ließen keinen Wunsch offen. Die eine Seite des Zeltes wurde während des Festivals komplett geöffnet um frische Luft hereinzulassen und pünktlich zur ersten Band versammelten sich schon die ersten Fans vor der Zeltbühne.
——————–FOTOGALLERIE UNTER DEM BERICHT——————–
DONNERSTAG
Die Hamburger Progressive/Melo-Deather SYNDEMIC eröffneten pünktlich um 17:20 Uhr die 14. Ausgabe des Burning Q Festivals. Von den anfänglichen Problemen mit dem Funkmikro ließ sich die Band nicht großartig stören und zimmerte direkt los. Der Sound war während der ersten Songs etwas dumpf, entwickelte sich aber im Laufe des Sets zu einem glasklaren, modernen Death Metal Schmaus.

HUMAN PREY schraubten als zweite Band den Härtegrad direkt bis unter die Decke. Brutal Death, der vom Publikum wohlwollend aufgenommen wurde. Beim dritten Song entstand direkt ein fetter Circle Pit im Zelt, in dem der Bassist im Verlaufe des Auftritts auch selbst „spielend“ mitrannte. Blasts, Squeals und messerscharfe Riffs ließen hier kein Auge trocken.
Setlist: Grave Robbers From Outer Space, I Am Eradication,; We Sleep They Live, Crowned Hate, Mystic Knights, Obey!, Surviving The Abortion, Because Of Death, Fried Dead Brains, Solaranite, Bubblegum

Die Wuppertaler Melo-Deather DARKNESS SURROUNDING sprangen spontan für die gesundheitlich gebeutelten Warfield ein. Mit ihrem 2025er Album „Is There Salvation?“ im Handgepäck zockte sich die Band durch ein abwechslungsreiches Set. Das Zelt war gut gefüllt und besonders der zweistimmige Gesang kam beim Publikum gut an.

FROSTSHOCK hatte ich mir im Vorfeld schon angehört und war sehr gespannt auf den Auftritt und wir wurden nicht enttäuscht. Der Gitarrist/Sänger erinnerte uns an einen jungen Peter Tägtgren und musikalisch konnten sie auch komplett abliefern. Der tight gezockte thrashige Melo Death hob die Stimmung im Zelt nochmal auf ein höheres Level und lies glückliche Fans zurück.

Den Tagesabschluss gestaltete die Bolt Thrower Tribute Band FOR VICTORY und füllte das Zelt bis in die letzte Ecke und darüber hinaus. Der Split der britischen Death Metal Institution lässt bis heute nasse Augen in der Metalszene zurück, umso schöner, dass es in Deutschland einige erstklassige Tribute Bands gibt. Die Setlist war für mich persönlich auf jeden Fall eine 1 mit Sternchen. Soundtechnisch lieferten FOR VICTORY auf ganzer Linie ab und Sänger Oli growlte auch den letzten müden Fan wieder wach. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den Auftritt der Band auf dem diesjährigen Party.San Festival.
Setlist: The 4th Crusade, No Guts No Glory, World Eater/Cenotaph/Powder Bruns, Mercenary, Where Next To Conquer, Contact… Wait Out, Lest We Forget, When Glory Beckons, Anti Tank, For Victory, When Cannons Fade, Killchain, Those Once Loyal

FREITAG
Die Bremer Black Metal Band TRAKTAT hüllte pünktlich um 11 Uhr die Zeltbühne in Nebel und Asche. Die blastbeatlastige Musik, schneidene Riffs und abgrundtief hässliches Gekeife holten mich zu 100% ab. Als dann noch eine Antifa Fahne auf der Bühne hochgehalten wurde, war ich wunschlos glücklich. Die Band berichtete mir später von Soundproblemen und zwei gerissenen Gitarrensaiten, aber davon habe ich im Publikum nichts mitbekommen. Ganz klarer 10/10 Auftritt!

Die Niederländer NEPHYLIM durften in diesem Jahr die Hauptbühne eröffnen. Gekleidet in schwarze Lederrüstungen und mit schwarzer Kriegsbemalung warfen sich die Musiker in die Schlacht. Vorher auf Platte hat uns das ganze sehr positiv überrascht, doch live konnte der Funke nicht ganz überspringen. Mir persönlich war es dann doch etwas zu glatt und zu „perfekt“ vom Sound und der Performance. Da mein Musikgeschmack aber nicht das Maß aller Dinge ist, versammelten sich etliche Fans vor der Bühne und feierten die Band so wie sie es verdient haben.
Setlist: Inner Paradigm, Travail Pt. II – Animus, Amaranth, Withered, Fractured Existence, Grand Denial

Die britischen Thrasher EXORCISM ballerten uns ihre 2025er EP „Spectral Aggression“ um die Ohren. Die Musiker hatten offensichtlich Bock, der sich gehörig auf das Publikum übertrug und somit das Zelt ins Wanken geriet. Der glasklare Thrashsound lud zum headbangen ein. Ich bin sehr gespannt wo wir die Briten in den nächsten Jahren noch auf der Bühne erleben dürfen.
Setlist: Slaughtered Faith, Strike The Match, Lost In The Dark, Lobotomiser, Spectral Aggression, Godless, Secrets Of The Past, Bonded By Blood

Da bis jetzt fast ausschließlich Thrash und Death Metal zelebriert wurde, kamen PHANTOM SPELL wie gerufen. Fans von klassischem und psychedelischem Rock wie Jethro Tull kamen hier auf ihre Kosten und auch für uns eine wahrlich gelungene Abwechslung. Die Spanier hauten uns wunderschönen 4-stimmigen Gesang untermalt von einer grandiosen Orgel und klassischen Rockinstrumenten vor den Latz und auch für eine Ansage gegen den aufsteigenden Faschismus auf dieser Welt war noch Zeit. Insgesamt ein absolut gelungener Auftritt.

Eine weitere Thrash Metal Band aus dem Billing waren TYRANTHROPE. Die Band setzt sich aus deutschen und niederländischen Musikern zusammen und knallt uns seit 2020 modernen Thrash um die Ohren. Live macht das echt was her und regt zum eifrigen Headbangen an.
Setlist: Venomous, Metropolis, Hallow Democracy, Moloch, It´s Clobbering Time, Anger Amplified, Casino Fatal, S.O.D., Catch 2022, As Gods Disbelieves, Twilight Kings, Deserter, Brave New Slavery, Unfaltering, Der Marsch Der Rattenfänger

Die Hamburger HM2 Death Metal Institution ENDSEEKER, die sich in den letzten 11 Jahren in die Herzen aller Fans des importierten Schwedentods gespielt hat, hängt am Ende des Jahres ihre Instrumenten an den Nagel und beglückt das Burning Q mit dem letzten Open Air Auftritt ihrer Bandkarriere. Mit Material aus 4 Studioalben und 2 EPs im Gepäck ballern die fünf Hanseaten ihre unheiligen Hymnen in die Menge. Die Spielfreude sieht man dabei allen an und sogar Sänger Lenny headbangt sich auch ohne Haare durchs Set und haut sich dabei immer wieder im Groove mit der linken Faust auf den Oberschenkel. Ansonsten bleibt das Stageacting etwas verhalten, dennoch machen ENDSEEKER stimmungstechnisch alles richtig. Ein würdiger letzter Festival Auftritt.

SERVANT aus Hannoversch Münden waren die erste Band des Wochenendes, die in ihrem Facepaint auch weiße Farben benutzten. Gepaart mit rotem Licht und düsteren Klängen war die okkulte Atmosphäre perfekt. Die Band existiert seit 2021 und hat seitdem vier Studio Alben veröffentlicht, somit verfügten sie über ausreichend Material für ihre schwarze Messe bei der alle Fans von klassischem Black Metal voll und ganz auf ihre Kosten kamen.

Die schwedischen AMBUSH hauten uns klassischen Up-Tempo Heavy Metal um die Ohren und zeigten wie sehr man Bock auf live spielen haben kann. Sänger und Musiker flitzten die ganze Zeit auf der Bühne herum und zeigten eine coole Pose nach der anderen. Das Karriere-umfassende Set erweckte auch den schläfrigsten Menschen aus dem Vorabendloch und verwandelte das Infield in ein wahres Headbangspektakel.

Die in den letzten Jahren aufkommende Welle an Old School Heavy/Speed Metal Bands scheint gar nicht versiegen zu wollen. AQUILLA aus Polen zelebrieren diese Genres in Reinform. Blitzschnelle Soli, tightes Drumming und arschgeile Vocals verbinden sich zu einem unaufhaltsamen Metal Arschtritt, der jeden Fan, dessen Herz noch in den 80ern schlägt direkt auf die Bretter haut.
Setlist: Technocrats‘ Tyranny, Mountains Of Black Sleep, Saviors Of The Universe, Plunder & Steel, Creed Of Fire, Battalion 31, Robot Man

Die New Yorker Death Metal Dampfwalze IMMOLATION knattert mittlerweile seit über 38 Jahren durch die Metalszene. Ich selbst habe die Band bestimmt schon über 5 Mal live gesehen und enttäuscht haben sie mich nie. Kompromissloses Geballer, technische Finesse und ultratief-gutturales Gegrunze lassen das Publikum ausrasten. Zum Ende des Sets fiel der Band auf, dass sie doch noch mehr Zeit übrig haben als gedacht und geben dem Publikum die Wahl ob lieber altes oder neues Material gespielt werden soll. Alles in Allem war das Set eine perfekte Mischung aus dem gesamten Schaffen der Band und macht Bock auf die nächsten 38 Jahre IMMOLATION.

NAIL BY NAIL sprangen schon im Vorfeld für die Black Metaller von Moribound Oblivion ein, die ihren Auftritt leider absagen mussten. Black Metal für Black Metal tauschen ist dann ja auch einfach ne gute Wahl. Die Karlsruher, die uns in den letzten zwei Jahren mit zwei Studio Alben glücklich machten, schufen eine dichte Atmosphäre und konnten besonders mit abwechslungsreichem Songwriting und starken Melodien überzeugen.

GRAVE DIGGER habe ich seit ihrem 2010er Wacken Auftritt wo das komplette „Tunes Of War“ Album gespielt wurde nicht mehr live gesehen. Umso mehr freute ich mich die Band auf dem diesjährigen Burning Q in gemütlicher Atmosphäre und ohne Riesenrad und 80.000 anderen Fans erleben zu dürfen. Und was soll ich sagen, nach über 50 Jahren Bühnenerfahrung hat die Band immer noch verstanden wie Metal funktioniert. 30 Jahre nach „Tunes Of War“ wurden natürlich auch dieses Mal einige der Songs gespielt. Gut gelaunt und routiniert strahlten sie eine Spielfreude aus, die seinesgleichen sucht. Die Songauswahl war für mich persönlich echt gut und Sänger Chris hat es 0% verlernt wie man das Publikum einbindet und bei Laune hält, da können sich unzählige andere Bands gerne eine Scheibe abschneiden.
Setlist: The Brave (Intro), Scotland United, Under My Flag, Circle Of Witches, Killing Time, The Grave Dancer, The Bruce (The Lion King), The Dark Of The Sun, Knights Of The Cross, The Curse Of Jacques, The Round Table (Forever), Morgane Le Fay, Excalibur, The Devils Serenade, Rebellion (The Clans Are Marching),
Zugabe: Headbanging Man, Witch Hunter, Heavy Metal Breakdown

Auf SUNKEN hatte ich mich im Vorfeld mit am meisten gefreut. Umso mehr Vorfreude empfand ich als ich im völlig zugenebelten Zelt stand. Der unendliche Nebel mit dem Klangteppich aus grandios geschriebenen Melodien schuf eine unfassbare Atmosphäre. Die Dänen schafften es mich vollständig die Zeit vergessen zu lassen und einfach nur mit geschlossenen Augen in den Tönen zu versinken. Für mich definitiv eins der Highlights dieses Wochenendes und ich freue mich auch schon sehr, dass ich die Band auf dem Party.San noch einmal erleben darf. Im Nachhinein erfuhren wir, dass der Bassist Jonas die Band aus privaten Gründen verlassen hat. Somit durfte das Burning Q Sunken das letzte Mal mit ihm am Bass erleben.
Setlist: Og Det Er Lykke, Ensomhed, Dødslængsel, Når Livet Går På Hæld

Im Vorfeld hatten LAMP OF MURMUUR über Instagram bekannt gegeben, dass Mastermind M. Passprobleme hat und das Reisen sich erstmal schwieriger gestaltet. Daraufhin wurden etliche Tourtermine abgesagt. Somit war für uns das Burning Q die einzige Möglichkeit die Band live zu sehen. Die Band zog das Publikum ab dem ersten Ton in den Bann. Mit Verkleidungen, Corpsepaint und einem riesigen Backdrop war das Bühnenbild perfekt. Das symphonisch-melodische dennoch kalte Klangbild funktionierte auch auf der großen Bühne sehr gut. Mir persönlich war es etwas zu hell auf der Bühne und auch der Sound war sehr freundlich gehalten, was mir die okkulte Stimmung minimal schmälerte, abgesehen davon lieferten LAMP OF MURMUUR als Act nach dem Headliner auf gänzlicher Linie ab.
Setlist: The Fires Of Seduction, Forest Of Hallucinations, Seal Of The Dominator, Dominatrix’s Call, Hategate (The Dream-Master’s Realm), Reincarnation Of A Witch, The Dreaming Prince In Ecstasy, Pt. I – Moondance, Forever Bound To The Will Of The Spectres

Die bekloppten Kanadier von RIOT CITY durfte ich vor drei Jahren schon einmal auf dem Hansemosh erleben und ich bin bis heute überrascht wie man „under the influence“ noch so krass abliefern kann. Power von der ersten bis zur letzten Minute. Tightes Drumming, geile Riffs und Gesang on point. Das Set umfasste Songs von beiden Studio-Alben und die Band animierte das Publikum unerbittlich zum Moshen. Danach wollte wirklich jede anwesende Person ausgelaugt ins Bett.

SAMSTAG
Die Bremer Scumfucks CHAINSAW DEMONS rasierten jeder Person im Zelt erstmal die verpennte Rübe weg. Mittlerweile zu fünft unterwegs präsentierten sie dem verschlafenen Publikum feinsten, äußerst räudigen Black/Thrash. Obwohl zwei Mitglieder der Band durch Fuß- und Beinverletztungen lädiert waren, tat dies dem dunklen Inferno keinerlei Abbruch. Da im Vorfeld gemunkelt wurde, dass die CHAINSAW DEMONS etliche neue Songs spielen werden, hoffe ich ja sehr auf ein zeitnahes neues Release.

Grooviges Geballer können DAMNATION DEFACED auf jeden Fall, das war jedem Menschen im Publikum nach den ersten fünf Sekunden klar. Die Niedersachsen feiern nächstes Jahr ihr 20-jähriges Bandbestehen und die Erfahrung konnte man dem Celler Gespann in jedem Moment direkt anmerken. Routiniert und mit Spielfreude eröffneten die Blasts die Hauptbühne für den letzten Tag des Burning Q 2026.

Mit einem, im letzten Jahr erschienenen, neuen Album im Gepäck luden DIABOLISCHES WERK aus Kiel uns auf ihre dunkle Messe ein. Die Mischung aus Death/Thrash und Black Metal überzeugte das Publikum vollends, trotz der jetzt schon sehr hohen Temperaturen auf der Zeltbühne. Von stumpfen Mid-Tempo Parts zu schnellen Riffpassagen holte die Band alles aus ihren Songs heraus.

Auf die Schweizer von MEGATONSWORD hatte ich mich im Vorfeld sehr gefreut, ihr Erstlingswerk lief damals bei mir rauf und runter. Instrumentell und gesanglich konnte die Band mich vollends überzeugen, vom Stageacting und den spärlichen Ansagen leider gar nicht. Ich weiß nicht ob die Band bis zwei Minuten vor dem Auftritt noch geschlafen hat, aber das wirkte mir persönlich etwas zu träge und lies mich etwas skeptisch auf die Bühne schauen. Dementsprechend war die Reaktion der Fans im Publikum leider auch etwas spärlich, was aufgrund der musikalischen Topleistung leider sehr schade war.
Setlist: The Raving Light Of Day, Wastrels, Verene, Songs Of Victory, Iron Plains, Power, For Glory, Blood Hails Steel – Steel Hails Fire, Pristine War

Die ungarischen Thrash/Speedster von TÜRBÖWITCH überzeugten mich mit ihrem krassen Punkeinschlag von Minute 1 an. Treibende Drums und treibendes Riffing untermalt von keifigem Gesang brachten das komplette Publikum nach Speed Metal Heaven. Die Temperaturen hatten mittlerweile den Siedepunkt im Zelt erreicht, was niemanden davon abhielt die Band gebührend zu feiern.

Die Marburger KNIFE zeigten von Sekunde eins wie Stimmung machen geht. Ähnlich wie bei Ambush war hier Action angesagt. Die punkige Mischung aus Heavy und Speed Metal zog das Infield komplett in ihren Bann und lies die Menge ausrasten. Spielfreude und großartige Darbietung von geilen Songs katapultierte KNIFE zu meinen persönlichen Highlights des Festivals. Mit der Ansage „Der nächste Song ist für Sick of it all und alle Punkrocker“ wurde noch dem einen Tag zuvor verstorbenen Sick of fit all Frontmann Lou Koller gedacht.

RANĂ aus dem Großraum Braunschweig/Hannover durfte ich schon einige Male live erleben und auch mit meiner Band teilten wir schon die Bühne. Die Soundwand, die RANĂ live erschaffen, fasziniert mich jedes Mal erneut. Schnelle Blastbeatpassagen wechseln sich mit melancholischen ruhigen Parts ab, die vom gequälten Geschrei unterstrichen werden. Musikalisch bewegt sich das Ganze im Bereich Black Metal und Neocrust und das zieht sich durch das komplette Set durch. Für viele Fans im Zelt ein definitives Highlight des Wochenendes.

Die deutschen Melo Doom/Deather von NAILED TO OBSCURITY aus dem niedersächsischen Esens sind in meinen Augen, die Band des diesjährigen Burning Qs, die die melancholischste Musik machen. Während des Auftritts war es mir persönlich dafür leider noch nicht dunkel genug, aber da trifft die Band natürlich keinerlei Schuld. Abgesehen davon schufen NAILED TO OBSCURITY vom ersten bis zum letzten Ton eine grandiose Atmosphäre und lieferten uns Gänsehaut pur. Schöne und melancholisch-melodische Songs aber auch harte und raue Passagen prägten das Set und ließen am Ende den Wunsch nach weiteren Songs im Publikum ertönen.
Setlist: Glass Bleeding, Overcast, The Ides Of Life, Spirit Corrosion, Echo Attempt, Deadening, Liquid Mourning, Road To Perdition

TYRANEX aus Schweden liefern uns lupenreinen Speed/Thrash Metal der Oldschool Sorte. Schnelles Riffing, energiegeladenes Stageacting und eine gute Interaktion mit dem Publikum lassen alle anwesenden im Zelt die hohen Temperaturen vergessen. Insgesamt kann man sagen, dass die schwedischen Bands was den Metal-Abgeh-Faktor an diesem Wochenende angeht auf voller Linie abgeliefert haben. Tack!
Setlist: Where Light Ceases To Exist, Rise From The Dead, Chasing Death, Full Circle, Wipe Out, Reasons For The Slaughter, Unable To Tame, Megalomania, Do Or Die, Fight Them Back

ATLANTEAN KODEX habe ich vor gefühlten Jahrzehnten mal auf dem Party.San gesehen und hatte es als gut in Erinnerung. Aber was die bayrische Truppe hier auf der Bühne fabriziert sucht seinesgleichen. Episch, theatralisch, melancholisch und melodisch. Mit drei Alben im Gepäck und etlichen anderen Veröffentlichungen in der Diskographie blicken ATLANTEAN KODEX auf über 20 Jahre Bandgeschichte zurück in denen sie keinerlei Spielfreude hinter sich gelassen haben. Abseits der Band kann man am Bühnenrand den Sänger von KNIFE erkennen, der jeden Ton so sehr fühlt wie die Festivalbesucher jedes Getränk am nächsten Morgen. Hammer! Im späteren Gespräch freute sich Livegitarrist Markus riesig, dass ich ihn als Gitarrist von Them erkannt habe!
Setlist: The Alpha and the Occident (Rising from Atlantean Tombs), People of the Moon (Dawn Of Creation), Lion Of Chaldea (The Heroes‘ Journey), The Innermost Light (Sensus Fidei), Sol Invictus (With Faith And Fire), Heresiarch (Thousand-Faced Moon), Twelve Stars And An Azure Gown (An Anthem For Europa), The Atlantean Kodex (Commanding The Iron Bataillons)

NEXION bringen glücklicherweise etwas von der isländischen Kälte durch ihre Musik in das mittlerweile kochende Zelt. Mit zwei Alben und einer EP im Gepäck hatten sie genug Material für eine okkulte Darbietung ihres Schaffens. Kompromissloser Black Metal gepaart mit Passagen mit Clean Gesang und atmosphärischen Riffs reihten sich neben Blastbeatpassagen und schnellem Black Metal Riffing. Das Set gefiel uns richtig gut, wir waren aber auch froh als wir das heiße Zelt wieder verlassen konnten.

Mit THE HAUNTED konnten wir vor ihrem Auftritt über alte Anekdoten sprechen und alle Bandmitglieder waren super nett und bewegten sich die ganze Zeit frei auf dem Gelände, was wir immer sehr sympathisch finden. Als großer AT THE GATES Fan habe ich 2004 THE HAUNTED mit ihrem damaligen Album „Revolver“ entdeckt und sie katapultieren sich damals ganz nach oben in meine Lieblingsbandsliste. Als 2012 der ehemalige Sänger Peter Dolving aus der Band ausstieg, verlor ich sie aus den Augen und verfolgte keine neuen Releases mehr. Ich hab sie dann einmal auf dem Party.San mit Marco am Mikro gesehen, aber irgendwie blieb nichts hängen. Der Auftritt auf dem Burning Q zog mich direkt in den Bann. Ich fühlte mich direkt wieder gefühlte 20 Jahre jünger als ich THE HAUNTED 2006 im Hamburger Molotow das erste Mal live erleben durfte. Der Sound war perfekt, die Songauswahl absolut großartig und abgesehen von musikalischen Höchstleistungen muss ich Marco hier nochmal den Preis für meine persönliche Frontperson des Festivals überreichen. Wie sympathisch kann man eigentlich sein? Freudestrahlend verließ ich nach dem Auftritt das Infield um mich glücklich auf ein Sofa zu setzen. Danke Burning Q und danke THE HAUNTED für diesen nostalgischen Moment, das war unbeschreiblich!
Setlist: Warhead, In Fire Reborn, 99, Trespass, The Flood, The Medication, DOA, Hell Is Wasted On The Dead, To Bleed Out, No Compromise, In Vein (für Lou Koller), Death To The Crown, Time (Will Not Heal), Hollow Gorund, Dark Intentions, Bury Your Dead, Hate Song, All Against All, Bullet Hole

Die griechischen LUCIFERS CHILD bereiteten zu späterer Stunde mit ihrer schwarzen Messe die Menge für den Nach-Headlinder SPECTRAL WOUND vor. Mit drei Alben im Gepäck schlagen sie in die gleiche musikalische Kerbe wie ihre Landsleute von ROTTING CHRIST, dessen Live-Gitarrist von (2012-2019) zufällig Gitarrist bei LUCIFERS CHILD ist. Die Band macht mit ihrem groovigen Black Metal alles richtig und nach dem Gig verlassen viele glücklich aussehende Fans die Zeltbühne.
Setlist: Black Heart, The Heavens Die, As Bestas, Fall Of The Rebel Angels, Through Fire We Burn, Abyss, He Who Punishes And Slays, Curse, The Order

Das erste Album von SPECTRAL WOUND „Infernal Decadence“ hat damals in der Szene ziemlich viel Staub aufgewirbelt und lief auch auf meinem Plattenteller etliche Male. Leider konnten mich die Nachfolgewerke nicht so packen wie das Erstlingswerk. Dennoch machen die Kanadier auf der Bühne alles richtig. Der Sound ist großartig, das Licht erschafft eine unglaublich dichte Atmosphäre und auch die Musiker liefern ab. Ich merke, dass meine Energie über die letzten Tage aufgebraucht ist und beobachte das ganze Spektakel aus der letzten Reihe, das Publikum hat offensichtlich noch mehr Power als ich und feiert die Band gebührend nach dem Headliner ab.

STEELPREACHER haben einen leichten Job. Als entspannte, Bier-fröhnende Heavy Metal Band nach so einem tiefschwarzen Auftritt wie von Spectral Wound für gute Laune zuSorgen ist definitiv ein Elfmeter ohne Torwart und sie versenken direkt. Die Stimmung im Zelt ist der Hammer, die Band hat Bock und verwandelt die Zeltbühne in eine feucht-fröhliche Abschiedsparty für das Burning Q 2026.
Setlist: Drinking The Night Away, Hell Aint What It Used To Be, Bitchcraft, Gimme Some Metal, Locked And Loaded, Wish You Were Here, D.O.A., Hell Bent For Beer, We Want Metal

Somit war das diesjährige Burning Q Geschichte. Hiermit bedanken wir uns bei allen Beteiligten, dass ihr auch kleinen Onlinemagazinen die Chance gebt Pressearbeit zu machen. Wir haben selten so eine freundliche Crew und so großzügige Gastgeber*innen erlebt. Danke!
Das kleine Wacken feiert nächstes Jahr die 15. Ausgabe und somit laden wir euch alle ein Teil dieses coolen Events zu werden! Wir haben uns das Event schon im Kalender markiert!







































FOLKFIELD FESTIVAL 2026 :: 11. und 12. 09.26 in Gelsenkirchen

Am 11. und 12. September 2026 heißt es wieder: Folk, Mittelalter & Rock vereinen sich am Rhein-Herne-Kanal, wenn das Folkfield Festival zum vierten Mal in Gelsenkirchen stattfindet. SCHANDMAUL laden als stolze Gastgeber ins Amphitheater, um vor stimmungsvoller Kulisse mit befreundeten Bands dem Folk- und Mittelalter-Rock zu frönen. Mit dem Folkfield Festival ist es Schandmaul in kürzester Zeit gelungen, ein neues Szene-Event für die Folk- und Mittelalter-Community zu etablieren.
Folkfield Festival 2026
mit Schandmaul (an beiden Abenden), Subway To Sally, Windrose, Fiddler’s Green, Rauhbein, Manntra, Katerfahrt, Doppelbock, Deus Vult und The Rumpled
11. und 12. 09.26 im Amphitheater Gelsenkirchen mit Mittelaltermarkt
Tickets sind erhältlich unter www.powerticket.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Festivaltickets gibt es ab 129,90 EUR, Tagestickets ab 79.99 EUR
Veranstalter: Headline Concerts Bonn
Weitere Informationen unter:
https://www.folkfield.de/
https://www.instagram.com/folkfield_festival/
https://www.facebook.com/Folkfieldfestival
UNDER THE BLACK SUN OPEN AIR :: Line-up Trailer

Der vollständige, aktualisierte Line-up-Trailer zum UNDER THE BLACK SUN-FESTIVAL 2026 ist online. Das Festival findet vom 02.-04.07.2026 in Friesack (Brandenburg) statt. Zum Line-up gehören dieses Mal u.a. Darkened Nocturn Slaughtercult, Helheim, Tormentor, Ancient, NunSlaughter, Mavorim und und und
Holt euch hier eure Tickets: https://folter666shop.de/search?search=UTBS
PARTY.SAN 2026 Vorbericht

Vom 06.-08.08.2026 ist es wieder soweit, das Party.San ruft!
Zum 30. Mal!
Das 13. Mal in Schlotheim und mittlerweile das 16. Mal für uns!
Das 3-Tagesticket ist im Preis um 26,50€ gestiegen und kostet somit 176,49€!
Die Tagestickets kosten je 89,99€.
Festivalticket für alle 3 Tage hier
Tagesticket Donnerstag hier
Tagesticket Freitag hier
Tagesticket Samstag hier
Wer hin will gibt folgendes in sein Navi ein:
Am Flugplatz 1
99996 Schlotheim/Obermehler
Für die, die das Festival noch nie besucht haben, hier unsere Berichte der letzten Jahre!
2009, 2010, 2011, 2012, 2014, 2015, 2016,
2017, 2018, 2019, 2022, 2023, 2024, 2025
Bestätigt für 2026:
Als Headliner:
HYPOCRISY, AMORPHIS und TESTAMENT
zudem spielen
Firespawn, Deceased, Desaster, Jungle Rot, Wolfbrigade, In The Woods…, Sorcerer, Hexvessel, Fleshcrawl, Tulus, Sunken, Sarcator, Baxaxaxa, Crawl, Temple Of Dread, Endonomos, Rats Of Gomorrah, Murder Squad, Sear Bliss, Guttural Slug, A Canorous Quintet, Wormed, Gates Of Ishtar, Sadistic Intent, Dark Funeral, Devourment, Sacred Reich, Wolves In The Throne Room, Misery Index, Asagraum, Groza, Internal Bleeding, Begging For Incest, 200 Stab Wounds, Bloody Vengeance, Messticator, Evoken, Lucifer’s Child, TodoMal, Impurity, Morbus Dei, Sventevith (Misþyrming und Nergal spielen “Sventevith” von Behemoth), Moonspell, Alcest, Marduk, Iotunn, Schirenc Plays Pungent Stench, Panzerfaust, Gut, Nail By Nail, Celeste, Death Worship, For Victory (Bolt Thrower Tribute), Gorefunest (Gorefest Tribute)
DER DETZE ROCKT :: DAS Metal Open Air der Eifel

Festivalvorbericht für DER DETZE ROCKT 2026
am 19.+20.06.2026
(u.a. mit Midnight, Riot, Aura Noir, Blaze Bayley)
Nach 9 Jahren 2025 wieder das erste Mal auf einem Festival gewesen (Bericht Burning Q), bin ich wieder vollends auf den Geschmack gekommen. Natürlich muss es dieses Jahr wieder ein kleines Festival sein mit viel Charme und Genre Abwechslung. Da das Burning Q mir dieses Jahr von den Bands eher nicht so zu sagt, bin ich zufällig auf ein ähnlich kleines Festival gestoßen, welches auf dem Namen DER DETZE ROCKT hört.
Der mitten in der Eifel gelegene Detzenberg ist, wie man sich denken kann, der Namensgeber diese Festivals. 300km Anfahrt, 2 Tage und Klasse Bands, was will man da mehr, außer noch auf gutes Wetter zu hoffen? Ich bin sehr gespannt, ob es das Burning Q im letzten Jahr toppen kann, zumindest schiebt die Bandauswahl eine freudige Erwartung voraus. Helft, das Festival bekannter und ausverkauft zu machen und holt euch ein Ticket!
https://www.derdetzerockt.de / https://www.facebook.com/DerDetzeRockt
Mit von Party sind:
– Midnight (Black’n’Roll)
– Riot (Old School Heavy Metal)
– Aura Noir (30 Years Black Thrash Attak)
– Blaze Bayley (Hard n Heavy)
– Bulldozer (Heavy Thrash)
– Chapel of Disease (Death Thrash)
Und aus dem lokalem Underground:
– Dungeon Keeper
– Exxecutor
– Iron Kobra
– Lynx
– Midnight Prey
– Ritvs
– Sadistic Goatmessiah
– Van Ash
– Attic
MONO INC. :: „Symphonic Tour 2027“ angekündigt

Nach zwei restlos ausverkauften Tourneen in den Jahren 2019 und 2024 kehrt das Hamburger Quartett MONO INC. 2027 erneut mit einem orchestralen Ausnahmeprogramm auf die Bühne zurück. Die dritte Symphonic Tour verspricht einmal mehr besondere Konzerterlebnisse. Gemeinsam mit einem Kammer-Orchester entfalten die großen Hymnen der Band eine neue, epische Dimension: kraftvolle Rockmomente treffen auf cineastische Klangwelten, intime Passagen wechseln sich mit monumentalen Höhepunkten ab.
Die Symphonic Tour 2027 führt MONO INC. erneut in ausgewählte, außergewöhnliche Häuser in Deutschland und der Schweiz.
Tickets:
https://www.eventim.de/artist/mono-inc/mono-inc-symphonic-tour-2027-4022896/
MONO INC. Symphonic Tour 2027
Präsentatoren: Rock Antenne, MusiX, Sonic Seducer & NoCut
28.03.2027 Neubrandenburg – Konzertkirche
02.04.2027 Hamburg – Laeiszhalle
03.04.2027 Magdeburg – AMO Kulturhaus
09.04.2027 Hannover – Theater am Aegi
10.04.2027 Berlin – Admiralspalast
16.04.2027 Köln – E-Werk
17.04.2027 Osnabrück – OsnabrückHalle
24.04.2027 Halle – Händelhalle
05.05.2027 CH-Zürich – Volkshaus
06.05.2027 Stuttgart – Theaterhaus
07.05.2027 Frankfurt – Alte Oper
08.05.2027 Gersthofen – Stadthalle
15.05.2027 Wuppertal – Stadthalle
16.05.2027 Dillingen – Lokschuppen
28.05.2027 Nürnberg – Serenadenhof
29.05.2027 Bad Elster – Naturtheater
04.06.2027 Erfurt – Alte Oper
05.06.2027 Koblenz – Festung Ehrenbreitstein
MARIANAS REST :: Tour steht an

Die finnische Doom-Death-Metal-Band MARIANAS REST, die kürzlich ihr neuestes Album „The Bereaved“ über Noble Demon veröffentlicht hat, begibt sich nun auf ihre „Spring Of Doom 2026“-Tour. https://www.marianasrest.com/
Spring Of Doom Europe 2026
16.04. CH, Aarburg, Musigburg
17.04. BE, Diest, Club HELL
18.04. BE, Kortrijk, DVG Club – Kortrijk
19.04. NL, Breda, Sound Dog
20.04. DE, Leipzig, Hellraiser Leipzig
21.04. CZ, Prague, Klub 007 Strahov
22.04. PL, Krakow, Garage Pub
23.04. CZ, Brno, MELODKA
24.04. DE, Erfurt, Club From Hell Erfurt
25.04. DE, Würzburg, b-hof
GRAFSCHAFTER METALFEST 2026 :: Grenzübergreifende Metalparty
GRAFSCHAFTER METALFEST 2026
Das GRAFSCHAFTER METALFEST fand dieses Jahr zum dritten Mal statt.
ARAN ANGMAR konnte leider nicht spielen und wurden durch ROTTING DEMISE ersetzt, sowie auch MVSOCHIST nicht auftreten konnten und durch CHIFFRE ersetzt wurden.
Ich persönlich habe mich wegen RAGE und SCALPTURE auf den Weg in die Grafschaft gemacht, alle anderen Bands waren mir vorher unbekannt.

A PLACE TO FALL, eine Metalcoreband aus der Umgebung durften den Tag eröffnen und konnten schon einiges an Publikum vor die Bühne ziehen. Die 5 Jungs haben schon 2 Alben am Start und arbeiten am Dritten. Über die Jahre haben sie sich schon so einiges aufgebaut und konnten daher mit einem großen Bühnenaufbau überzeugen. Es gab Lichtinstallationen und Kisten auf die sich stellen konnten, aus denen aber auch computergesteuert zur „richtigen“ Zeit Nebel und Licht kamen. Sehr beeindruckend. Straighter Metalcore führte uns ein, in einen Tag der einiges bereithalten sollte. Wer etwas mehr über die Jungs erfahren möchte, kann die Folge der Kabuffgeschichten (Spotifylink KABUFFGESCHICHTEN hier) zum GRAFSCHAFTER METALFEST hören, die allerdings noch etwas Zeit braucht.
Setlist: Inside The Storm, Cut Me, All Of Me, Joe Blakes, Scrifice Me, Trench, Fears

Mit ABRUPT DEMISE stand dann die erste Band aus den Niederlanden auf der Bühne. Das Festival findet ja im Grenzgebiet statt und da konnte es schon mal sein, dass man mit Teilen Crew auf Englisch sprechen musste, wenn einem das Niederländische nicht so geläufig ist. Die 5, die 2020 ihr Debüt veröffentlicht haben, haben den Altersdurchschnitt innerhalb der Bands eher hochgezogen, da glaube ich alle schon die 50 geknackt haben. Das hat sie aber nicht davon abgehalten ihren Old School Death Metal mit Überzeugung in die Menge zu feuern. Das hat schon Spaß gemacht ihnen dabei zuzusehen. Und live hat mir das Ganze auch mehr zugesagt, als auf Scheibe.
Setlist: Machines Of Blood, Torture, End Of Life, Sevastopol Fell (1855), Cannibal, Hate Me, Human Mince

CHIFFRE, die für Mvsochist einsprangen, kommen aus Osnabrück und spielen modernen Metalcore mit einem großen Synthwaveeinschlag und zusätzlicher Elektronik. Ich muss sagen, dass das so gar nicht meine gewohnte Schiene ist, aber im Vorfeld konnten sie mich sehr positiv überzeugen, weswegen ich mich sehr auf ihren Auftritt gefreut habe. Auch sie konnten mit Lichtinstallationen überzeugen und hatten sichtlich Spaß an ihrem Auftritt. Mit Sänger und Mastermind Pascal, der mir wie sich herausstellte schon länger bekannt ist, habe ich auch noch ein Gespräch für die Kabuffgeschichten geführt, welches ich euch ans Herz legen möchte. Live gefiel mir die Musik genauso gut wie vorher schon auf Platte. Ich bin total überrascht.
Setlist: Disruptor, SEC, Nangijala, Cipher, Wastelands, strigoi, Lazarus


ROTTING DEMISE aus Nordrhein-Westphalen, die Aran Angmar ersetzten überzeugten mit einem Bühnenaufbau, der anderen Black Metalbands in nichts nachsteht. Umgedrehte Kreuze, Kerzen, Pentagramme und das Kreuz des Leviathan machten da einiges her und passten auch zum Corpsepaint und der Bühnenkleidung. Im Vorfeld konnte sie mich auf Platte nicht so überzeugen, live allerdings war das schon was anderes. Nicht alle konnten mit der Bühnenpräsenz der Band etwas anfangen, aber ich habe unter anderem auch gehört, dass es schön ist, dass es noch Black Metal Bands gibt, die die alte Fackel weiterhin hochhalten.
Setlist: God´s Falling Kingdom, The Unholy Veil Of Silence, The Devil´s Verdict, Death Hunts Us All, Monument Without Fears, Nailed And Forgotten, Valak Regnat, Lucifer´s Dawn, In Memoriam Moriendi

SYMBTOMY aus der Tschechei&UK brachten dann wieder Old School Death Metal mit sägenden Gitarren auf die Bühne. Sie machten wirklich einen guten Job, auch wenn sie mich persönlich nicht ganz abholen konnten. Gefeiert wurden sie vom zahlreichen Publikum auf jeden Fall. Mir ging aber leider langsam die Puste aus und es war noch so einiges vor mir.

NECROTESQUE war dann die zweite niederländische Band und bot auch Death Metal der alten Schule. Etwas jünger als ihre Landskollegen, gingen sie aber nicht minder auf der Bühne ab. Mir persönlich hätte etwas mehr Abwechslung gut gefallen, aber auch so transportierten sie mächtig Druck ins Publikum. Der alte Death Metal ist ja seit mittlerweile vielen Jahren wieder ganz groß und das konnte man auch bei NECROTESQUE und der Publikumsreaktion bemerken.
Setlist: Geriatric Cranium Crusher, Mary Wept Blood, Mental Automutilation, Sexual Sadism Disorder, Cesium 137, Demonic Sadist, The Vegan Meat Grinder, The Necrotic Grotesque


Mit KOZORIA war dann auch eine Band aus Frankreich am Start. Die Band hat letztes Jahr ihr Debüt veröffentlicht. Moderner Metal mit viel Groove drückte sich in die Menge, konnte mich aber nicht packen. Zum Glück galt das nicht für den Rest des Publikums und es kam ordentlich Bewegung ins Publikum. Mach den Fotos ging ich allerdings in den Backstagebereich um mit Scalpture zu schnacken und mir 3 Booklets von Peavy von Rage unterzeichnen zu lassen.

SCALPTURE aus Bielefeld, sind live immer ein Genuss. Die letzten beiden Auftritte auf dem Party.San waren großartig und unsere gemeinsame Party, stand dem auch in nichts nach. Also freute ich mich wieder auf einen Abriss, der auch geliefert wurde. Man sieht den Jungs ihre Spielfreude jedes Mal an, was auch viel Energie ins Publikum übertreten lässt. Man könnte die Band auch „Godfathers Of Gesichtskirmes“ nennen. Sänger Thorsten erzählte mir im Gespräch, dass er ihre Musikrichtung als „Fressen Death Metal“ bezeichnet und wenn Leute dann fragen was das sei, verweist er immer nur auf die Livefotos. Auf den Punkt. Ihre Mischung aus Death Metal alter Schule und neueren Einflüssen von langsam und drückend über schnell bis hin zu leicht vertrackt funktioniert live einfach so gut, dass es mir immer schwer fallen würde mich nicht dazu zu bewegen. Auf Platte machen sie schon so einiges her, aber ein Auftritt toppt das Ganze jedes Mal gewaltig. Wer die Band noch nicht gesehen hat, sollte sich eine Möglichkeit nicht entgehen lassen.
Setlist: The Fall…, Into Catastrophe, Hinterlandsymphonie, Schwedentrunk, Den Mörka Nattens Lejon, Dam Busters, Yperite, Through Hell And On, Til Jeret Undergang, Flattened Horizons (Pounding Howitzers), Hell Is A Field In France

RAGE, der Headliner. Ich höre die Band seit über 30 Jahren, habe sie aber noch nie live gesehen. Das hat sich zum Glück heute geändert. Ich habe sie phasenweise mal mehr, mal weniger verfolgt, aber grad im Moment treffen sie wieder voll meinen Geschmack. Leider hatten sie heute als einzige Band Probleme mit dem Sound. Immer mal wieder fiel der Sound für eine ¼-Sekunde komplett aus. Das Team des Metalfests wuselte direkt auf Bühne und beim Mischpult herum und konnte das Problem nach kurzer Zeit beheben, weswegen meiner Freude dann nichts mehr im Weg stand. Die Setlist für heute Abend, war fast auf mich zugeschnitten. Die 4 Alben (A New World Rising, Black In Mind, The Missing Link und End Of All Days), die ich im Vorfeld am meisten gehört habe, waren am stärksten vertreten. Mit „Refuge“ und „End Of All Days“ spielten sie sogar einen Teil meiner liebsten Songs. Mit „Perfect Man“ und „Trapped!“ waren aber auch Alben vertreten, für die, die noch ältere Sachen hören wollten. Peavy war gut drauf und war immer im Kontakt mit dem Publikum, hat auch mal eine Geschichte erzählt und mit insgesamt 17 Songs, haben sie auch ordentlich abgeliefert. Auch wenn ich zum Schluss vom ganzen Tag ganz schön platt war, habe ich bis zum letzten Ton RAGE durchgehalten. Das konnte ich mir auch nicht entgehen lassen.
Setlist: Innovation, Under A Black Crown, Nevermore, Until I Die, Days Of December, A New Land, Solitary Man, Refuge, Fire In Your Eyes, The Price Of War, End Of All Days, Great Old Ones, Sent By The Devil, Higher Than The Sky, Freedom, Encore: Straight To Hell, Don’t Fear The Winter

Die (Very) Early Bird Tickets für 2027 sind schon verkauft und auch von den Early Bird Tickets sind schon einige weg. Wer möglichst günstig hinwill, sollte schnell zugreifen. Ich werde abwarten, welche Bands nächstes Jahr aufspielen werden und mich daran orientieren. Ansonsten kann ich diese Veranstaltung absolut weiterempfehlen.
Dieses Mal waren bei Platz für 1000 Leute vor der Bühne 700 zahlende Gäste vor Ort. Finde ich sehr cool und freut mich für das Festival!










Het GRAFSCHAFTER METALFEST vond dit jaar voor de derde keer plaats.
ARAN ANGMAR kon helaas niet optreden en werd vervangen door ROTTING DEMISE, en ook MVSOCHIST kon niet spelen en werd vervangen door CHIFFRE.
Persoonlijk ben ik vooral voor RAGE en SCALPTURE naar de Grafschaft afgereisd; alle andere bands waren mij vooraf onbekend.
A PLACE TO FALL, een metalcoreband uit de regio, mocht de dag openen en wist meteen al behoorlijk wat publiek voor het podium te trekken. De vijf jongens hebben al twee albums uitgebracht en werken aan een derde. Door de jaren heen hebben ze al veel opgebouwd en konden daardoor imponeren met een uitgebreide podiumopbouw. Er waren lichtinstallaties en kisten waarop ze konden staan, waaruit ook computergestuurd op het “juiste” moment rook en licht kwamen. Erg indrukwekkend. Strakke metalcore leidde ons de dag in, die nog veel te bieden had. Wie meer over de band wil weten, kan de aflevering van Kabuffgeschichten (Spotifylink hier) over het GRAFSCHAFTER METALFEST beluisteren, al heeft die nog wat tijd nodig.
Setlist: Inside The Storm, Cut Me, All Of Me, Joe Blakes, Scrifice Me, Trench, Fears
Met ABRUPT DEMISE stond vervolgens de eerste band uit Nederland op het podium. Het festival vindt plaats in het grensgebied, dus het kwam voor dat je met delen van de crew in het Engels moest spreken als je Nederlands niet zo goed is. De vijf, die in 2020 hun debuut uitbrachten, trokken het gemiddelde leeftijdsniveau van de bands flink omhoog — volgens mij waren ze allemaal al boven de 50. Dat weerhield hen er echter niet van om hun old school death metal overtuigend het publiek in te slingeren. Het was erg leuk om naar te kijken. Live beviel het me ook beter dan op plaat.
Setlist: Machines Of Blood, Torture, End Of Life, Sevastopol Fell (1855), Cannibal, Hate Me, Human Mince
CHIFFRE, die invielen voor Mvsochist, komen uit Osnabrück en spelen moderne metalcore met een flinke synthwave-invloed en extra elektronica. Ik moet zeggen dat dit normaal niet mijn stijl is, maar vooraf wisten ze me positief te verrassen, waardoor ik erg uitkeek naar hun optreden. Ook zij overtuigden met lichtinstallaties en hadden zichtbaar plezier op het podium. Met zanger en mastermind Pascal, die mij al langer bekend bleek te zijn, heb ik ook nog een gesprek gevoerd voor Kabuffgeschichten, wat ik jullie zeker kan aanraden. Live vond ik hun muziek net zo goed als op plaat. Ik ben echt verrast.
Setlist: Disruptor, SEC, Nangijala, Cipher, Wastelands, strigoi, Lazarus
ROTTING DEMISE uit Noordrijn-Westfalen, die Aran Angmar vervingen, overtuigden met een podiumopbouw die niet onderdeed voor andere black metalbands. Omgekeerde kruizen, kaarsen, pentagrammen en het kruis van Leviathan zorgden voor een sterke uitstraling en pasten perfect bij corpsepaint en podiumkleding. Op plaat konden ze me vooraf niet echt overtuigen, maar live was dat een heel ander verhaal. Niet iedereen kon iets met hun podiumprésence, maar ik hoorde ook dat het mooi is dat er nog black metalbands zijn die de oude traditie levend houden.
Setlist: God´s Falling Kingdom, The Unholy Veil Of Silence, The Devil´s Verdict, Death Hunts Us All, Monument Without Fears, Nailed And Forgotten, Valak Regnat, Lucifer´s Dawn, In Memoriam Moriendi
SYMBTOMY uit Tsjechië & het VK brachten vervolgens weer old school death metal met zaagachtige gitaren op het podium. Ze deden het echt goed, al konden ze mij persoonlijk niet helemaal overtuigen. Het publiek genoot er in ieder geval zichtbaar van. Bij mij begon de energie echter langzaam op te raken en er stond nog genoeg op het programma.
NECROTESQUE was de tweede Nederlandse band en bracht eveneens death metal van de oude school. Iets jonger dan hun landgenoten, maar minstens zo energiek op het podium. Persoonlijk had ik iets meer variatie prettig gevonden, maar ook zo wisten ze flink wat druk over te brengen op het publiek. Old school death metal is al jaren weer populair, en dat merkte je ook aan NECROTESQUE en de reactie van het publiek.
Setlist: Geriatric Cranium Crusher, Mary Wept Blood, Mental Automutilation, Sexual Sadism Disorder, Cesium 137, Demonic Sadist, The Vegan Meat Grinder, The Necrotic Grotesque
Met KOZORIA stond ook een band uit Frankrijk op het programma. De band bracht vorig jaar hun debuut uit. Moderne metal met veel groove werd het publiek in gepompt, maar wist mij niet echt te grijpen. Gelukkig gold dat niet voor de rest van het publiek, want daar kwam flink wat beweging in. Na het maken van foto’s ging ik backstage om met Scalpture te praten en drie booklets door Peavy van Rage te laten signeren.
SCALPTURE uit Bielefeld is live altijd een genot. Hun laatste twee optredens op Party.San waren geweldig en ook deze show deed daar niet voor onder. Ik keek dus weer uit naar een sloopshow — en die kwam er ook. Je ziet de speelvreugde van de band telkens terug, wat veel energie overdraagt op het publiek. Je zou ze ook “Godfathers Of Gesichtskirmes” kunnen noemen. Zanger Thorsten vertelde me dat hij hun stijl “Fressen Death Metal” noemt, en als mensen vragen wat dat is, verwijst hij gewoon naar livefoto’s. Perfect omschreven. Hun mix van old school death metal en moderne invloeden — van langzaam en zwaar tot snel en complex — werkt live fantastisch. Op plaat zijn ze al sterk, maar live overtreffen ze dat elke keer weer. Wie de band nog niet gezien heeft, moet dat echt eens doen.
Setlist: The Fall…, Into Catastrophe, Hinterlandsymphonie, Schwedentrunk, Den Mörka Nattens Lejon, Dam Busters, Yperite, Through Hell And On, Til Jeret Undergang, Flattened Horizons (Pounding Howitzers), Hell Is A Field In France
RAGE, de headliner. Ik luister al meer dan 30 jaar naar deze band, maar had ze nog nooit live gezien. Gelukkig kwam daar vandaag verandering in. Ik heb ze door de jaren heen met wisselende intensiteit gevolgd, maar momenteel spreken ze me weer enorm aan. Helaas hadden ze als enige band problemen met het geluid. Af en toe viel het geluid een kwart seconde volledig weg. De crew was meteen bezig op het podium en bij de mengtafel en wist het probleem snel op te lossen, waardoor mijn plezier niet werd verstoord. De setlist van vanavond leek bijna op maat gemaakt voor mij. De vier albums die ik het meest luisterde (A New World Rising, Black In Mind, The Missing Link en End Of All Days) waren sterk vertegenwoordigd. Met “Refuge” en “End Of All Days” speelden ze zelfs enkele van mijn favoriete nummers. Ook oudere albums zoals “Perfect Man” en “Trapped!” kwamen aan bod. Peavy was in topvorm, zocht veel contact met het publiek en vertelde af en toe een verhaal. Met in totaal 17 nummers leverden ze een sterke show af. Hoewel ik aan het einde van de dag behoorlijk moe was, bleef ik tot de laatste noot. Dat wilde ik niet missen.
Setlist: Innovation, Under A Black Crown, Nevermore, Until I Die, Days Of December, A New Land, Solitary Man, Refuge, Fire In Your Eyes, The Price Of War, End Of All Days, Great Old Ones, Sent By The Devil, Higher Than The Sky, Freedom, Encore: Straight To Hell, Don’t Fear The Winter
De (Very) Early Bird-tickets voor 2027 zijn al uitverkocht en ook van de Early Bird-tickets zijn er al veel weg. Wie goedkoop wil gaan, moet snel zijn. Ik wacht nog even af welke bands er volgend jaar spelen en beslis dan. Maar verder kan ik dit festival absoluut aanraden. Dit keer waren er bij een capaciteit van 1000 mensen ongeveer 700 betalende bezoekers aanwezig. Heel gaaf en goed voor het festival!
OMNIUM GATHERUM :: On Tour mit FALLUJAH und IN MOURNING

Die finnischen Melodic-Death-Metal-Meister OMNIUM GATHERUM kehren mit einer groß angelegten EU- und UK-Tournee in den Tourbus zurück, um die Veröffentlichung ihres neuesten Albums „MAY THE BRIGDES WE BURN LIGHT THE WAY“ zu feiern, das am 7. November 2025 über Century Media Records erschienen ist.
Zusammen mit den US-amerikanischen Progressive-Death-Metal-Futuristen FALLUJAH und der atmosphärischen schwedischen Melodic-Death-Metal-Combo IN MOURNING erwartet euch nichts weniger als eine wunderschöne, eindringliche, intensive und extreme Metal-Nacht.
MAY THE BRIDGES WE BURN LIGHT THE WAY – Tour 2026
OMNIUM GATHERUM + FALLUJAH + IN MOURNING
11.02. DK-Kopenhagen, Pumpehuset
12.02. DE-Hamburg, Knust
13.02. DE-Leipzig, Hellraiser
14.02. DE-Berlin, Lido
15.02. PL-Krakau, Hype Park
17.02. HU-Budapest, Barba Negra
18.02. CZ-Prag, Rock Cafe
19.02. AT-Wien, Szene
20.02. DE-München, Backstage Halle
21.02. CH-Aarau, Kiff
22.02. DE-Stuttgart, Im Wizemann
23.02. DE-Lindau, Club Vaudeville
25.02. DE-Hannover, Musikzentrum
26.02. DE-Aschaffenburg, Colos-Saal
27.02. NL-Almelo, Metropool
28.02. DE-Oberhausen, Kulttempel
01.03. LU-Esch-sur-Alzette, Rockhal
03.03. FR-Colmar, Le Grillen
04.03. FR-Paris, Petit Bain
05.03. NL-Utrecht, TivoliVrendenburg
06.03. BE-Kortrijk, DVG
