REVIEW

SIX FEET UNDER „Killing For Revenge“ (Death Metal)

SIX FEET UNDER

„Killing For Revenge“
(Death Metal)

Wertung: Gut

VÖ: 10.03.2024

Label: Metal Blade Records

Webseite: Bandcamp / Facebook / Spotify

Mit “Killing For Revenge” legen SIX FEET UNDER, die als Cannibal Corpse-Side Project begannen ihr bereits 18. Album vor.
Beim Vorgänger „Nightmares Of The Decomposed“ überschlugen sich ja die Hater vor Freude, dass die Amis (mal „wieder“) ihr schlechtestes Album herausgebracht hätten.
Zu der Zeit habe ich auch meine Gedanken zum Hate bezüglich Sänger Chris Barnes geteilt. Den Link gebe ich euch hier, damit wir das jetzt nicht durchkauen müssen.
Um die Jahrtausendwende war für mich ihr Höhepunkt und Alben wie „Maximum Violence“ und „True Carnage“ (für mich gesanglich immer noch seine beste Leistung EVER!) liefen bei mir rauf und runter. Die beiden Vorgänger sind zudem auch wirklich großartig.
Danach gab es im Bandgefüge und auch musikalisch immer wieder Änderungen.
Seit 2017 ist Jack Owen (auch Gründungsmitglied von Cannibal Corpse) wieder mit Chris Barnes vereint und dies ist ihr zweites gemeinsames
SIX FEET UNDER Album.
Die 3 Vorabsingles (unten mit Video) gaben mir Hoffnung, dass wir ein besseres Album als den Vorgänger erhalten könnten und dieses Gefühl war richtig, auch wenn ich „Nightmares Of The Decomposed“ nie als so abgrundtief bezeichnen würde, wie es viele im Netzt taten. Worauf dieser Barnes-Hate beruht habe ich bis jetzt nicht ganz verstanden und wer mich aufklären möchte darf mir unter
hendrik@amboss-mag.de gerne schreiben.
Das EEEEEEHHHHHHHHHH-Trademark scheint Geschichte zu sein, auch wenn ich bei „Compulsive“ noch eine Andeutung wahrnehmen konnte.
Die Vocals waren auf dem letzten Alben wirklich keine Glanzleistung (auch wenn Chris behauptet, dass sie genau so klingen sollten), aber Songs wie das eben schon genannte „Compulsive“ und auch „When The Moon Goes Down In Blood“, „Spoils Of War“ und „Fit Of Carnage“ lassen mich wieder hoffen.
Auch musikalisch gefallen mir diese Songs wirklich gut. Wenn das nächste Album komplett auf dieser Schiene passiert, könnte das sogar n Knaller werden. Songs wie „Neanderthal“, (obwohl das Riff ab 1:35min mich echt umhauen kann) oder „Hostility Against Mankind“ könnten für mich eher weggelassen werden. Grade im letztgenannten fällt mir auf, dass der Sound, der ansonsten nicht viel Grund zum Meckern gibt, einfach nicht für alle Songs passend ist. Das Cover ist übrigens das erste von Vincent Locke, der alle Cannibal Corpse Cover gestaltet hat, für SIX FEET UNDER und auch dieses scheint mit Wassermalfarben entstanden zu sein. (hendrik)