REVIEW

MERCURY CIRCLE „Killing Moons“ (Atmospheric Gothic Metal)

MERCURY CIRCLE

„Killing Moons“
(Atmospheric Gothic Metal)

Wertung: Gut

VÖ: 08.10.2021

Label: Noble Demon Records

Webseite: Homepage / Facebook

2018 wurde MERCURY CIRCLE von Jaani Peuhu (ICONCRASH und SWALLOW THE SUN) mit Mitgliedern von TO/DIE/FOR, CHILDREN OF BODOM, SLEEP OF MONSTERS & HANGING GARDEN ins Leben gerufen. Ihre Musik spielt sich im Bereich von Dark Metal bis Wave ab und ist mit atmosphärischen, elektronischen Spielereien versehen. Sie hat auf ihre eigene Weise eine gewisse Ähnlichkeit mit dem eigenständigen Stil ihrer Landsleute von AMORPHIS.

Das Album „Killing Moons“ beginnt mit dem über 7 Minuten langen Stück „The Gates Wide Open“ (spi-)rituell und sphärisch. Das folgende „Black Mirrors“ ist ein guter, rockiger Track mit cooler Atmosphäre und einprägsamem Refrain. „You Open Up The Earth“ ist der beste Song des Albums und hatte mich als Vorabtrack schon vor einiger Zeit angefixt. Wenn euch dieser atmosphärische Track gefällt, gefällt euch auch das Album. Danach folgt der Titeltrack, ein ruhiger, aber dennoch lebendiger Song, der von seiner Rhythmik lebt. „Seven Archangels“ ist ein Stück mit viel Goth Rock Spirit, aber dann doch anders.

Nach dieser ersten Hälfte des einstündigen Albums stellt man fest, dass das Markenzeichen von MERCURY CIRCLE ist, dass sich die Finnen nicht so einfach in eine Schublade stecken lassen. Ich würde den Stil als „irgendeine Art von Gothic Metal“ definieren, trifft es aber auch nicht wirklich. Die Musik ist definitiv sehr eigenständig und dabei interessant sowie neugierig machend. Man ist immer gespannt, wie denn der nächste Song so klingen wird. Deshalb möchte ich auch gar nicht detailliert auf die zweite Hälfte von „Killing Moons“ eingehen. Wer bis hierhin ebenfalls angefixt ist, wird ein insgesamt gutes Album hören, das dem düsteren Musikfan eine sehr schöne Facette dieses Musikbereiches präsentiert. Also unbedingt mal reinhören! (eller)