EMPFEHLUNG, REVIEW

FLUISTERAARS „Bloem“ (Post Black Metal)

FLUISTERAARS

„Bloem“
(Post Black Metal)

Wertung: Empfehlung!

: 28.02.2020

Label: Eisenwald

Webseite: Facebook

Nach den Veröffentlichungen der ersten beiden Alben „Luwte“ und „Dromers“ haben FLUISTERAARS eine EP und eine Split veröffentlicht und Gitarrist Mink hat sich bei NUSQUAMA ausgetobt, aber endlich gibt es einen neuen Longplayer der Flüsterer, der auf den schönen Namen „Bloem“ hört.

Blumen sind etwas fürs Gemüt, sehen schön aus, duften wundervoll. Aber sie können auch giftig sein. Tja, Review fertig, würde ich sagen, denn „Bloem“ ist wunderschön, streichelt die Seele und kann herrlich giftig aus den Boxen dröhnen.

Die Zeit hat für FLUISTERAARS gearbeitet, denn die Kompositionen klingen reifer, was aber keinen Makel darstellt. Wer die entspannte, postblackmetallische Atmosphäre liebt, wird mit den Songs „Eeuwige Ram“ oder dem letzten Track „Maanruïne“ sicherlich sehr glücklich, denn sie bieten überwiegend herrliche Melodien und eine getragene Stimmung, in der man ohne weiteres versinken kann. Besonders, nachdem die traurige Trompete bei „Maanruïne“ den Platz für ein großartiges Solo freimacht, ist Gänsehaut pur angesagt.

Aber, dass man auch anders kann, beweist das Duo mit den Songs „Vlek“ und „Nasleep“, zu denen ihr euch auch die Videos anschauen dürft oder auf der massive Opener „Tere muur“, den dort findet man jederzeit die wunderschöne Balance zwischen Härte und Gefühl.

Einziger Makel an der ganzen Scheibe: die „Spielereien“ bei „Nasleep“, die für mich jedes Mal aufs Neue unpassend wirken, aber zum Glück nur einen Bruchteil des Songs ausmachen. Und sonst gibt es von mir einfach eine herzliche Empfehlung, sich mit diesem Album zu beschäftigen!

Besucht beizeiten den Eisenwald-Shop und genießt das Album! (chris)