REVEL IN FLESH :: Hail The Deathcult – DEATH METAL the way it was meant to be


Im März 2012 erschien mit “Deathevokation” (Review hier), das Debüt von REVEL IN FLESH, das mich schon total umgehauen hat! Im Sommer haben sie mich dann auf dem Party.San Open Air überzeugt (Bericht hier). Grad eben erschien mit “Manifested Darkness” (Review hier) ihr Nachfolger, auf dem die Baden-Würtemberger nochmal eine Schippe drauf gelegt haben. Durch mein Review zur 2. Platte kam ich mit Haubersson, Sänger von REVEL IN FLESH, in Kontakt. Daraufhin kam dieses Interview zu Stande.

Viel Spaß damit!
Death FUCKIN´ Metal!

 

 

AMBOSS: Moin Moin! Vielen Dank für die Möglichkeit eines Interviews! Wie sieht es aus?

Haubersson: Ahoi werte AMBOSS Leserschaft – hier Haubersson, Sänger von REVEL IN FLESH!!! Wir haben für den Support zu danken; trink gerade den zweiten Kaffee des Tages, baller mir das neue PAGANIZER Album um die Ohren und bin bereit für Deine Fragen!!!

AMBOSS: Beschreibe doch mal bitte eure Band, für die Leute, die euch noch nicht kennen!

Haubersson: Wow, wenn Du auf Death Metal der alten Schule stehst und vernarrt in den Schweden Bratz Gitarrensound bist, dann check’ REVEL IN FLESH ab. Wir spielen Death Metal im Geist der 90er Jahre Helden; DEATH METAL the way it was meant to be. Unser Debut Album „Deathevokation“ erschien im März 2012 und knapp ein Jahr später steht nun unser neues Werk „Manifested Darkness“ in den Startlöchern. Wir sind darauf unseren Roots treu geblieben, die Musik jedoch hat mehr an eigenem Charme und Tiefgang gewonnen – check it out & bildet Euch Euer eigenes Urteil!!!

AMBOSS: Wie habt ihr euch gefunden?

Haubersson: Wir kannten uns im Prinzip alle schon seit Jahren vor der REVEL IN FLESH Geschichte. Mit den anderen Bands von Maggesson (DAWN OF DREAMS und APOPHIS) habe ich bereits schon Ende der 90er gemeinsame Gigs mit meiner damaligen Band IMMORTAL RITES (R.I.P) gespielt. Unser Drummer – Vøgtssson – ist auch ein alter Hase, spielte bereits bei CHAOSREIGN (R.I.P), GRAVEN, NOCTI VAGUS (R.I.P.). Unser „Jungvolk“ Herrmannsgard und Gøtzberg spielen beide bei den Death Metal Newcomern DEATHVASTATION, welche auch sehr coolen US Style Death Metal der Marke MALEVOLENT CREATION oder MORBID ANGEL zocken. Behaltet die Jungs im Auge!!! Trotz Altersunterschied verbindet uns alle eine Passion für klassischen Death Metal und wir bilden einen netten Sauhaufen, welchen man besser nicht von der Leine lässt!!!

AMBOSS: Wie seid ihr damals zum Metal gekommen?

Haubersson: Ahhh!!! Das ist too much; ich sag’ mal so; ich glaub’ ich hab’ in der fünften Schulklasse mit HELLOWEEN und AC/DC angefangen. Es war dann der klassische Weg von „Schneller, lauter, härter“ und für alle 90ies Freaks ging es dann auch für mich irgendwann mit DEATH METAL los. Scheiben wie „Like An Everflowing Stream“ oder „Clandestine“ haben meine Welt verändert und üben auch heute noch eine zeitlose Faszination aus!!!

AMBOSS: Wie kamt ihr an euren Plattendeal mit FDA Rekotz?

Haubersson: Der Kontakt zu Rico / FDA bestand bereits vor der REVEL IN FLESH Zeit. Im Prinzip reichten ein paar MP3s der Vorab Produktion von „Deathevokation“ aus, um Rico heiß auf REVEL IN FLESH zu machen. Wir unterschrieben den ersten Deal quasi ohne Demo oder ähnlichem. Bis Januar 2012 wussten nur ca. 20 Leute von der Existenz von REVEL IN FLESH; aus einem anfänglichen Projekt wurde dann sehr schnell eine Band – mehr oder minder im klassischen Sinne!!!

AMBOSS: Wie wichtig sind euch eure musikalischen Vorbilder, wenn ihr für den Bandnamen und den ersten Albumtitel Songnamen von Bands auswählt?

Haubersson: Wir sind keine Band, die sich „Intelektuellen Bullshit“ auf die Fahne schreibt; wir sind „to the bone“ DEATH METAL Fans. Es gibt bei REVEL IN FLESH eine klare Agenda: Lyrics, Artworks & Musik sind puristisch im Sinne der klassischen Death Metal Schule ausgerichtet und wir schöpfen für uns diese Bandbreite ab. Wir wollen eine klare Linie, keine Experimente. Jeder DEATH METAL Fan weiß schon alleine beim Gedanken an den klassischen NIHILIST / ENTOMBED Song, dass es bei REVEL IN FLESH um lumpenreinen Death Metal geht.

AMBOSS: Was bedeutet euch der Auftritt auf dem Party.San 2012, der mir übrigens gut gefallen hat?

Haubersson: Viel, sehr viel bedeutet uns dieser Aufritt!!! Als Fans sind wir schon über Jahre hinweg auf dieses Festival gepilgert und plötzlich selbst dort auf der Bühne zu stehen war INSANE!!! Es gab im Nachhinein viele Leute, die uns aufgrund des PSOA Auftritts kontaktet oder auf die eine oder andere Weise „positiv“ in Erinnerung behalten haben. PARTY.SAN war der dritte (!!!) Auftritt von REVEL IN FLESH – Adrenalin pur!!! Aufregung des Todes!!!

AMBOSS: Nun zu eurer neuen Scheibe. Erst mal Glückwunsch zu einem weiteren Knaller. Was bedeutet sie euch?

Haubersson: Wir haben von Januar 2012 bis November 2012 nahezu ohne große Unterbrechungen in Maggessons VAULT M. Studio an den Aufnahmen gearbeitet. Hierfür floss jede Menge Herzblut; unzählige Stunden – aber es war ein irrer kreativer Prozess; wöchentlich neue Ideen; lange Sessions; viel ausprobieren – man sieht das Werk langsam wachsen und verliert sich regelrecht darin. Es stecken in „Manifested Darkness“ unheimlich viele Emotionen und das Songmaterial selbst hat auch durch den starken Einfluss von Maggesson viel mehr an Tiefe gewonnen. Ein schöner Reifeprozess, ABER noch lange nicht das Ende des Weges!

AMBOSS: Was habt ihr anders gemacht als beim letzten Album?

Haubersson: Schwerwiegend war ganz sicher, dass wir dieses Mal auch den Mix in die Hände von Dan Swanö / UNISOUND Studios (EDGE OF SANITY, BLOODBATH etc.) gegeben haben. Für das Debut hatte er „nur“ das Mastering gemacht; „Manifested Darkness“ hingegen hat Dank seines Inputs eine absolut brutale Schweden Keule abbekommen. Wir haben lange über den Sound diskutiert; unterschiedliche Mixes gecheckt usw. – es war schwer wie die Hölle einen Punkt zu setzen; aber ich denk dass es in Sachen Produktion eindeutig Swanö war, der uns auf den nächsten Level gehoben hat.

AMBOSS: Sind die Änderungen zum ersten Album spontan entstanden oder habt ihr euch bewusst dazu entschieden?

Haubersson: Hm, ganz ehrlich machen wir viel aus dem Bauch heraus; checken Möglichkeiten ab und diskutieren nichts zu Tode. Es ist mehr ein „Machen und schauen was daraus wird“!!! Wir sind nach keinem Masterplan vorgegangen; eines war jedoch sicher: Wir wollten kein „Deathevokation 2“ machen.

AMBOSS: Was steht als nächstes bei euch auf dem Plan?

Haubersson: „Manifested Darkness“ live auf die Bühne bringen. Es sind bereits einige Einzelshows gebucht. Im Juni werden wir drei Shows mit unseren schwedischen Haudegen von PUTERAEON zocken und REVEL IN FLESH werden dieses Jahr auch auf folgenden Festivals zocken: PROTZEN Open Air, SUMMER BREEZE, DEATH DOOMED THE AGE, NRW DEATHFEST, PIECE OF LOIN Festival usw.; mal schauen, vielleicht schaffen wir mit dem neuen Album auch den ersten Auslandsgig in der Geschichte der Band!!!

AMBOSS: Danke nochmal für das Interview, die letzten Worte gehören euch…

Haubersson: Leute, momentan brodelt es im deutschen Death Metal Underground; es gibt so viele geniale heimische Releases von Bands wie WOUND, DESERTED FEAR, LIFELESS usw. – zeigt Euren Support!!! DEATH by METAL!!!

Für mehr Infos zu REVEL IN FLESH Gigs, Merchandise usw. checkt unsere Facebook– oder Homepage!

Danke an Dich Hendrik für das Interview!!! Cheerz & HAIL THE DEATHCULT!!!

 

http://www.youtube.com/watch?v=YjH06LrH9Bc

http://www.youtube.com/watch?v=qYxDIfyHmGc