REVIEW

MELKOR “Irrlicht” (Atmospheric Black Metal)

MELKOR

“Irrlicht”
(Atmospheric Black Metal)

Wertung: Gut

VÖ: 12.12.2014

Label: Eigenproduktion

Webseite: Facebook / Bandcamp / Soundcloud

Hinter MELKOR steckt Patrick Baumann (ex-Nocte Obducta), der hier sein Soloprojekt verwirklicht, auf dem es tiefschichtigen, melodischen, melancholischen und atmospherischen Black Metal zu hören gibt. “Irrlicht” bietet acht Stücke mit Laufzeiten von bis zu 12 Minuten bei einer Stunde Spielzeit und ist bei 10-jährigem Bestehen das zweite Album. Die Stücke bieten jeweils Passagen, die den Hörer schnell in das Stück eintauchen lassen, auf der anderen Seite aber immer wieder sperrigere Parts, die erst sich nach mehrmaligem Hören öffnen. Allem wohnt die dunkle Atmosphäre bei, die Patrick sowohl mit den Instrumenten – vorneweg das Keyboard – als auch mit seinem Gesang zu erzeugen im Stande ist. “Irrlicht” ist dabei kein kitschiges Werk, sondern trotz seines irgendwie typisch deutschen Einschlages ein anspruchsvolles Album. Man muss sich Zeit nehmen und es wirken lassen.

Wer mit atmospherischem Black Metal etwas anfangen kann, sollte MELKOR einfach mal eine verdiente Chance geben. (eller)

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