IRON GRIFFIN “Curse of the Sky” (Heavy Metal)

IRON GRIFFIN

“Curse of the Sky”
(Heavy Metal)

Wertung: Empfehlung

: 22.03.2019

Label: Gates of Hell Records

Webseite: Facebook

MAUSOLEUM GATE ist eine geile Band und während einer Pause hat sich Oskari Räsänen in seinen Proberaum eingesperrt und im Alleingang ein Album eingespielt, welches er unter dem Banner IRON GRIFFIN veröffentlicht.

Und das Album ist aus vielen Gründen ein Knaller geworden!

Zum einen ist da der Sound. Audiophile Hörer werden sich den Strick nehmen oder den van Gogh machen und auch ich hab beim ersten Hören gedacht: “Whaaat?” … der Sound ist muffig und staubig und klingt definitiv nicht nach state-of-the-art, sondern nach (sehr gutem) Demo oder halt unglaublich oldschool … und ich finde es geil, denn hätte mir ein Kumpel das Album ohne weitere Worte vorgespielt, hätte ich mein Taschengeld verwettet, dass es irgendwann Ende der 60er, Anfang der 70er aufgenommen wurde. Der Proto-Metal und der Sound passen in meiner kleinen Welt schlichtweg perfekt zusammen und ich kann mir nicht vorstellen, dass eine transparente, klare Produktion dem Album etwas hinzufügen würde.

UND DANN … kommt ja noch die Sängerin Maija Tiljander ins Spiel und da flippe ich vor Wonne komplett aus! Die Dame ist eine Wucht und ihre kraftvolle Stimme passt ebenfalls “in die Zeit” und immer wieder denke ich an selige JEFFERSON AIRPLANE-Zeiten, wenn sie singt. Grace Slick, anyone? Maija hat Power, eine sagenhafte Stimme und die Melodien, mit denen sie die starken Songs veredelt, sind einfach grandios! Ich glaub, ich bin ein bisschen verliebt.

Musikalisch klingt das Album für mich wie eine Mischung aus JEFFERSON AIRPLANE und frühen MANOWAR und Heavy Metal, bevor es ihn gab. Die Songs sind allesamt kleine Hits, auch wenn ich den Übersong “Dawn of Struggle” besonders hervorheben muss, denn da greift alles perfekt ineinander und besonders Maija brilliert. Aber auch jeder andere Song hat dieses gewisse Etwas und dadurch muss ich euch dieses Album einfach empfehlen!

Gönnt euch eine Hörprobe auf der Bandcamp-Seite und ordert das Album, welches es digital, aber auch als CD, Tape und Vinyl gibt gleich dort oder bei Gates of Hell Records. (chris)