PADDY′S FUNERAL :: Studiobesuch


Direkt aus dem Out-o-Space-Tonstudio in Göttingen
(Text & Fotos von Chris)

Es ist schon etwas Besonderes für uns, wenn man gefragt wird, ob man eine Band nicht im Proberaum besuchen möchte und wenn PADDY′S FUNERAL rufen, kommen wir natürlich gerne, keine Frage. Zum Glück hat es mit dem Termin geklappt und als wir an der Tür des Out-o-Space-Studios in Göttingen klingeln, öffnet und der freundliche Produzent Tom die Tür und wir sind ruckzuck mitten im Geschehen.

Jan, Grischa und Levent von PADDY′S FUNERAL sind anwesend und wir kommen dazu, als gerade über Mandolinen diskutiert wird. Der Ablauf der Aufnahmen ist das, was ich sehr bemerkenswert finde: Jan spielt sich kurz warm, geht in die Aufnahmekabine nagelt seinen Mandolinenpart auf die Festplatte und fertig. Wäre ich ein Musiker, ich würde immer denken , es geht noch anders oder besser. Aber ein lapidarer Kommentar von Jan, fasst das Bandverständnis sehr gut zusammen: “Das passt schon”. Das ist die punkige Attitüde, den den Sound der Band ausmacht und es passt wirklich, denn was die Band anfasst, hat Hand und Fuß. So geht der Aufnahmeprozess munter weiter und bei den Songs, die wir an diesem Nachmittag zu hören bekommen, wage ich zu behaupten, dass wir ein wirklich geiles Irish Punk-Album geliefert bekommen werden und vor allem der Track, der eigentlich gar nicht aufgenommen werden sollte entpuppt sich in seiner “Mariachi”-Version als echter Hinhörer, nämlich die DANZIG-Coverversion von “Mother”, stilecht mit tollen Gitarrenparts von Jan. Ideen für einen passenden Videoclip gibt es im Shit- äh…Brainstorming zuhauf und ich würde mich freuen, wenn man einen verrückten Filmemacher finden könnte, der diese Ideen umsetzt.


Die Chemie zwischen den Jungs stimmt und alle ziehen an einem Strang, inklusive des Produzenten, aber dennoch wird bei allem Spaß, die sie haben, fokussiert an den Songs gearbeitet, Ideen ausgetauscht und ausprobiert. Ob es allerdings stimmt, dass Grischas Hut nach Rosen duftet, weil er sich immer eine Metthaarkur macht, wird immer ein Rätsel bleiben.

Ein Review zu der neuen CD, die Mitte März erscheinen wird, werdet ihr sicher zuerst auf eurem Lieblings-Magazin finden!

 Das eine oder andere Rätsel könnten wir für euch wenigstens teilweise bei unserem spontanen Interview beim Mittagessen lüften. Viel Spaß damit! (chris)