
Achje, ist etwa schon wieder ein Jahr vorbei? Verflucht! Das ging mir, zumindest musikalisch gesehen, viel zu schnell. Nichtsdestotrotz gab es auch dieses Jahr wieder ein paar Perlen im Bereich Rock und Metal zu entdecken und meine Top 20 aus der Perlensammlung des letzten Jahres möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und kurz und knapp vorstellen. Wie auch schon in den letzten Jahren habe ich gar nicht erst versucht diese 20 Aufzählungen auch noch in eine persönliche Beliebtestenreihenfolge zu bringen. Ihr könnt es gerne selbst versuchen, denn am Ende des Beitrags verlinke ich euch noch meine Spotify-Playlist mit den Favoriten aus 2025. Doch genug des Vorgeplänkels. Auf geht`s! (yves)

FLESHBORE: Painted Paradise (Technical Death Metal)
Bandcamp: https://fleshboreband.bandcamp.com/album/painted-paradise
Definitiv meine Entdeckung des Jahres. Die Songstrukturen sind abwechslungsreich und lassen immer wieder aufhorchen. Das Album wird auch nach mehreren Durchläufen nicht langweilig.

SCALPTURE: Landkrieg (Old School Death Metal)
Website: https://www.scalpture-official.com/
SCALPTURE haben mich mit dieser Veröffentlichung einmal mehr abgeholt. Ihr ausgewogener Old School Death Metal trifft genau meinen Nerv. Und sind wir mal ganz ehrlich . der Bass alleine ist schon famos!

WHITECHAPEL: Hymns in Dissonance (Deathcore)
Website: https://whitechapelband.com/
WHITECHAPEL sind mit diesem Album back to the roots gegangen, ohne die eigene Schaffensphase zwischen der Brutalität ihrer Anfänge und dem aktuellen Album komplett außen vor zu lassen. Dieser Schritt als Hommage an die frühe Zeit der Band wie auch des Genres selbst war meinerseits langersehnt und Phil Bozeman ist und bleibt ein Meister seines Fachs und auf diesem Album in Bestform.

UNSOLICITED: Life Energies (Technical Death Metal / Djent / Instrumental)
Bandcamp: https://unsolicited.bandcamp.com/
Dieses Ein-Mann-Projekt des (u.A.) Drummers der Band BORN OF OSIRIS hat auf diesem Album meinen Song des Jahres veröffentlich, welcher den Namen des Albums „Life Energies“ trägt. Der Stil bewegt sich zwischen Progressive Metal, Technical Death Metal, teilweise Djent-igen und sogar 80er Jahre Prog-Rock und Synth-Einflüssen komplett als Instrumentalwerk und ist meines Erachtens mehr als gelungen.

ORBIT CULTURE: Death Above Life (Modern Metal / Progressive Metal)
Website: https://www.orbitculture.com/
Technisch großartiges Album, was ich aber ehrlich gesagt von dieser Band erwartet hatte und enttäuscht gewesen wäre, wäre es anders gekommen. Der leichte Prog-Einschlag sowie der Einsatz von Cleanvocals sind songdienlich eingebracht und das Album bringt Hörfreude.

COFFIN FEEDER: Big Trouble (Death Grind)
Website: https://www.coffinfeederband.com/
Nachdem in den letzten Jahren immer wieder die EPs dieser Band auf meiner Topliste landeten, erschien letztes Jahr nun endlich das Debütalbum und es hält genau das, was es verspricht. Die Band hat Spaß an diesem Projekt und das hört und sieht man absolut!

DARK MATTER SECRET: New Matter (Progressive Technical Death Metal / Instrumental)
Bandcamp: https://darkmattersecret.bandcamp.com/album/new-matter
Ein weiteres instrumentales Album des letzten Jahres, welches mich erfreute und mehrfach 2025 (und auch immer noch) durch meine Boxen schallte. Ich bin schon seit der Erstveröffentlichung dieser Band großer Fan und war schwer erquickt, als ich erfuhr, dass ein neues Album kommen sollte. Dieses Album wurde direkt blind vorbestellt und hat seine Erwartungen definitiv erfüllen können.

CORPSE PILE: In The Beginning… (Brutal Death Metal)
Bandcamp: https://corpsepile-maggotstomp.bandcamp.com/album/in-the-beginning
Hier haben wir eine richtig schön böse EP vorgelegt bekommen, die mit ihrem filthy und rohen Kellersound für ein Grinsen bei Fans dieser Spielart sorgt.

SCORCHING TOMB: Ossuary (Old School Death Metal)
Bandcamp: https://scorchingtomb.bandcamp.com/
SCORCHING TOMB veröffentlichen 2025 ihr Debütalbum, welches ganz klar im Old School zu verorten ist, aber einen modernen Mix aufzuweisen weiß und bei mir damit ganz klar punkten konnte. Die Vocals erinnern teilweise an MISERY INDEX, befinden sich aber großteilig im SweDeath. Diese Zusammenführung macht das Album gepaart mit der Arbeit der restlichen Band empfehlenswert.

OMNIVIDE: Arise (Technical / Progressive Death Metal)
Website: https://www.omnivide.ca/
Hier haben wir abermals eine EP um die Ohren geschleudert bekommen, welche sich im technischen Death Metal einordnen lässt und progressive Einflüsse besitzt. Starke NECROPHAGIST und OBSCURA-Vibes werden durch Eigenständigkeit und Cleanvocals abgerundet.

HERETOIR: Solastalgia (Modern Metal)
Website: https://www.heretoir.com/
Die Augsburger Band HERETOIR war mir, bis letztes Jahr diese Veröffentlichung heraus kam, überhaupt nicht bekannt, konnte mich aber schnell für sich gewinnen. Ich empfinde das Album durch eine Vielzahl verschiedener Elemente wie z.B. aus dem Bereich des Metalcores, Ambient oder Shoegaze, welche im Gewand des Modern Metal wohl am besten beschrieben werden könnten, sehr reizvoll.

KATATONIA: Nightmares as Extensions of the Waking State (Progressive Rock / Metal)
Website: https://www.katatonia.com/
KATATONIA schaffen mit diesem Album ein sehr stimmiges, atmosphärisches und eingängiges Werk, welches mit dem Song „Efter Solen“ einen großartigen Song beinhaltet, der für mich irgendwie besonders hervorstach.

DEVOURED BY THE ABYSS: Genetic Purification (Technical Deathcore)
Bandcamp: https://devouredbytheabyss.bandcamp.com/
Hier handelt es sich um eine Veröffentlichung, welche sich am ehesten als verspielter Deathcore mit schönen Vocals von kratzig bis kellertief beschreiben lässt.

SANGUISUGABOGG: Hideous Aftermath (Death Metal)
Bandcamp: https://sanguisugabogg.com/
Brutal, roh, stampfend mit technischer Finesse und zusätzlich durch Gastparts von DEFEATED SANITY, PEELING FLESH und NAILS aufgepeppt. Schön!

PUTRIDITY: Morbid Ataraxia (Brutal Death Metal)
Bandcamp: https://putriditydeathmetal.bandcamp.com/music
Erneut ein großes Album einer meiner liebsten Brutal Death Metal Bands. Bisher immer ein Garant für die Veröffentlichung von kaufverpflichtendem Material. So auch dieses Mal. Nicht von Ungefähr findet man die gesamte Diskographie dieser Band in meinem Plattenregal.

HEAVEN SHALL BURN: Heimat (Metalcore)
Bandcamp: https://www.heavenshallburn.com/heaven-shall-burn/
Diese Veröffentlichung hat mich wirklich stark überrascht. Ich wurde mit HEAVEN SHALL BURN zuvor nicht richtig warm und wollte erst gar nicht rein hören, aber dieses Album hat mich dann tatsächlich vom ersten Moment an auf seine Seite gezogen und ich höre es mir sehr gerne immer wieder an. Die (typischen) stechenden Vocals und das sehr ausgewogene und stimmige Songwriting ließen dieses Album bei mir zünden.

THE FLOWER KINGS: Love (Progressive Rock)
Facebook: https://www.facebook.com/TheFlowerKings/?locale=de_DE
THE FLOWER KINGS stechen wahrlich etwas aus der diesjährigen Aufzählung heraus, aber waren für mich definitiv ein Album, welches ich sehr gerne und oft gehört habe und höre. Ich mag ihren Stil des (Retro)-Progressive Rocks, die Songstrukturen, – länge und den angenehmen Gesang. Die Schweden gehören bereits zu den alten Hasen des Genres aber wissen nach wie vor, wie man Musik schreibt.

BRUTAL SPHINCTER: Sphinct-Earth Society (Goregrind)
Bandcamp: https://brutalsphincter.bandcamp.com/album/sphinct-earth-society
Ein schönes (Fun)-Goregrind-Projekt mit einer spaßigen und gut gemachten Veröffentlichung in 2025. Mehr braucht man dazu nicht sagen.

CYTOTOXIN: Biographyte (Technical / Brutal Death Metal)
Website: https://www.cytotoxin.de/
Die sächsische Band veröffentlichte ein technisch-frickeliges Werk, welches sich nahtlos an die vorherigen Werke anknüpfen lässt. Handwerklich weit vorne handelt es sich für Freunde von schnellen Riffs im brutalen Gewand um ein must listen!

NIGHTBEARER: Defiance (Old School Death Metal)
Website: https://www.nightbearer.com/
Die Nordrhein-Westfälische Band NIGHTBEARER veröffentlichten 2025 ihr drittes Full Lenght und landen damit ebenfalls einen Platz in meiner Bestenliste. Der Old School Death Metal mit schwedischem Einschlag wird hier nach wie vor beibehalten, aber auf die nächste Stufe gehoben. Das Artwork finde ich persönlich ganz groß. Auch der 9:37 Minuten-Brecher auf dem Album wird durch die Kombination von schnellen Riffs und Doom-Parts, ruhigem Clean-Gitarrenmittelpart und musikalischem Können nicht langweilig.
Zusätzlich erwähnenswerte Veröffentlichungen wurden von folgenden Bands an den Start gebracht:
FRACTURED INSANITY
PARADISE LOST
PEELING FLESH
STILLBIRTH
ESCHATON
CHANGELING
IGORRR
SADIST
LORNA SHORE
CRYPTOPSY
Und wie versprochen findet ihr zum Abschluss hier nun noch meine Top 2025 Spotify-Playlist:
https://open.spotify.com/playlist/3RMDTDKiQsfYEYqwDFrrUc?si=zbxUTRx0QAGuZwc253gJLQ
Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit und freue mich schon darauf, was das Jahr 2026 so alles an musikalischen Werken für uns bereithält. Auf bald!
