GRAFSCHAFTER METALFEST 2026
Das GRAFSCHAFTER METALFEST fand dieses Jahr zum dritten Mal statt.
ARAN ANGMAR konnte leider nicht spielen und wurden durch ROTTING DEMISE ersetzt, sowie auch MVSOCHIST nicht auftreten konnten und durch CHIFFRE ersetzt wurden.
Ich persönlich habe mich wegen RAGE und SCALPTURE auf den Weg in die Grafschaft gemacht, alle anderen Bands waren mir vorher unbekannt.

A PLACE TO FALL, eine Metalcoreband aus der Umgebung durften den Tag eröffnen und konnten schon einiges an Publikum vor die Bühne ziehen. Die 5 Jungs haben schon 2 Alben am Start und arbeiten am Dritten. Über die Jahre haben sie sich schon so einiges aufgebaut und konnten daher mit einem großen Bühnenaufbau überzeugen. Es gab Lichtinstallationen und Kisten auf die sich stellen konnten, aus denen aber auch computergesteuert zur „richtigen“ Zeit Nebel und Licht kamen. Sehr beeindruckend. Straighter Metalcore führte uns ein, in einen Tag der einiges bereithalten sollte. Wer etwas mehr über die Jungs erfahren möchte, kann die Folge der Kabuffgeschichten (Spotifylink KABUFFGESCHICHTEN hier) zum GRAFSCHAFTER METALFEST hören, die allerdings noch etwas Zeit braucht.
Setlist: Inside The Storm, Cut Me, All Of Me, Joe Blakes, Scrifice Me, Trench, Fears

Mit ABRUPT DEMISE stand dann die erste Band aus den Niederlanden auf der Bühne. Das Festival findet ja im Grenzgebiet statt und da konnte es schon mal sein, dass man mit Teilen Crew auf Englisch sprechen musste, wenn einem das Niederländische nicht so geläufig ist. Die 5, die 2020 ihr Debüt veröffentlicht haben, haben den Altersdurchschnitt innerhalb der Bands eher hochgezogen, da glaube ich alle schon die 50 geknackt haben. Das hat sie aber nicht davon abgehalten ihren Old School Death Metal mit Überzeugung in die Menge zu feuern. Das hat schon Spaß gemacht ihnen dabei zuzusehen. Und live hat mir das Ganze auch mehr zugesagt, als auf Scheibe.
Setlist: Machines Of Blood, Torture, End Of Life, Sevastopol Fell (1855), Cannibal, Hate Me, Human Mince

CHIFFRE, die für Mvsochist einsprangen, kommen aus Osnabrück und spielen modernen Metalcore mit einem großen Synthwaveeinschlag und zusätzlicher Elektronik. Ich muss sagen, dass das so gar nicht meine gewohnte Schiene ist, aber im Vorfeld konnten sie mich sehr positiv überzeugen, weswegen ich mich sehr auf ihren Auftritt gefreut habe. Auch sie konnten mit Lichtinstallationen überzeugen und hatten sichtlich Spaß an ihrem Auftritt. Mit Sänger und Mastermind Pascal, der mir wie sich herausstellte schon länger bekannt ist, habe ich auch noch ein Gespräch für die Kabuffgeschichten geführt, welches ich euch ans Herz legen möchte. Live gefiel mir die Musik genauso gut wie vorher schon auf Platte. Ich bin total überrascht.
Setlist: Disruptor, SEC, Nangijala, Cipher, Wastelands, strigoi, Lazarus


ROTTING DEMISE aus Nordrhein-Westphalen, die Aran Angmar ersetzten überzeugten mit einem Bühnenaufbau, der anderen Black Metalbands in nichts nachsteht. Umgedrehte Kreuze, Kerzen, Pentagramme und das Kreuz des Leviathan machten da einiges her und passten auch zum Corpsepaint und der Bühnenkleidung. Im Vorfeld konnte sie mich auf Platte nicht so überzeugen, live allerdings war das schon was anderes. Nicht alle konnten mit der Bühnenpräsenz der Band etwas anfangen, aber ich habe unter anderem auch gehört, dass es schön ist, dass es noch Black Metal Bands gibt, die die alte Fackel weiterhin hochhalten.
Setlist: God´s Falling Kingdom, The Unholy Veil Of Silence, The Devil´s Verdict, Death Hunts Us All, Monument Without Fears, Nailed And Forgotten, Valak Regnat, Lucifer´s Dawn, In Memoriam Moriendi

SYMBTOMY aus der Tschechei&UK brachten dann wieder Old School Death Metal mit sägenden Gitarren auf die Bühne. Sie machten wirklich einen guten Job, auch wenn sie mich persönlich nicht ganz abholen konnten. Gefeiert wurden sie vom zahlreichen Publikum auf jeden Fall. Mir ging aber leider langsam die Puste aus und es war noch so einiges vor mir.

NECROTESQUE war dann die zweite niederländische Band und bot auch Death Metal der alten Schule. Etwas jünger als ihre Landskollegen, gingen sie aber nicht minder auf der Bühne ab. Mir persönlich hätte etwas mehr Abwechslung gut gefallen, aber auch so transportierten sie mächtig Druck ins Publikum. Der alte Death Metal ist ja seit mittlerweile vielen Jahren wieder ganz groß und das konnte man auch bei NECROTESQUE und der Publikumsreaktion bemerken.
Setlist: Geriatric Cranium Crusher, Mary Wept Blood, Mental Automutilation, Sexual Sadism Disorder, Cesium 137, Demonic Sadist, The Vegan Meat Grinder, The Necrotic Grotesque


Mit KOZORIA war dann auch eine Band aus Frankreich am Start. Die Band hat letztes Jahr ihr Debüt veröffentlicht. Moderner Metal mit viel Groove drückte sich in die Menge, konnte mich aber nicht packen. Zum Glück galt das nicht für den Rest des Publikums und es kam ordentlich Bewegung ins Publikum. Mach den Fotos ging ich allerdings in den Backstagebereich um mit Scalpture zu schnacken und mir 3 Booklets von Peavy von Rage unterzeichnen zu lassen.

SCALPTURE aus Bielefeld, sind live immer ein Genuss. Die letzten beiden Auftritte auf dem Party.San waren großartig und unsere gemeinsame Party, stand dem auch in nichts nach. Also freute ich mich wieder auf einen Abriss, der auch geliefert wurde. Man sieht den Jungs ihre Spielfreude jedes Mal an, was auch viel Energie ins Publikum übertreten lässt. Man könnte die Band auch „Godfathers Of Gesichtskirmes“ nennen. Sänger Thorsten erzählte mir im Gespräch, dass er ihre Musikrichtung als „Fressen Death Metal“ bezeichnet und wenn Leute dann fragen was das sei, verweist er immer nur auf die Livefotos. Auf den Punkt. Ihre Mischung aus Death Metal alter Schule und neueren Einflüssen von langsam und drückend über schnell bis hin zu leicht vertrackt funktioniert live einfach so gut, dass es mir immer schwer fallen würde mich nicht dazu zu bewegen. Auf Platte machen sie schon so einiges her, aber ein Auftritt toppt das Ganze jedes Mal gewaltig. Wer die Band noch nicht gesehen hat, sollte sich eine Möglichkeit nicht entgehen lassen.
Setlist: The Fall…, Into Catastrophe, Hinterlandsymphonie, Schwedentrunk, Den Mörka Nattens Lejon, Dam Busters, Yperite, Through Hell And On, Til Jeret Undergang, Flattened Horizons (Pounding Howitzers), Hell Is A Field In France

RAGE, der Headliner. Ich höre die Band seit über 30 Jahren, habe sie aber noch nie live gesehen. Das hat sich zum Glück heute geändert. Ich habe sie phasenweise mal mehr, mal weniger verfolgt, aber grad im Moment treffen sie wieder voll meinen Geschmack. Leider hatten sie heute als einzige Band Probleme mit dem Sound. Immer mal wieder fiel der Sound für eine ¼-Sekunde komplett aus. Das Team des Metalfests wuselte direkt auf Bühne und beim Mischpult herum und konnte das Problem nach kurzer Zeit beheben, weswegen meiner Freude dann nichts mehr im Weg stand. Die Setlist für heute Abend, war fast auf mich zugeschnitten. Die 4 Alben (A New World Rising, Black In Mind, The Missing Link und End Of All Days), die ich im Vorfeld am meisten gehört habe, waren am stärksten vertreten. Mit „Refuge“ und „End Of All Days“ spielten sie sogar einen Teil meiner liebsten Songs. Mit „Perfect Man“ und „Trapped!“ waren aber auch Alben vertreten, für die, die noch ältere Sachen hören wollten. Peavy war gut drauf und war immer im Kontakt mit dem Publikum, hat auch mal eine Geschichte erzählt und mit insgesamt 17 Songs, haben sie auch ordentlich abgeliefert. Auch wenn ich zum Schluss vom ganzen Tag ganz schön platt war, habe ich bis zum letzten Ton RAGE durchgehalten. Das konnte ich mir auch nicht entgehen lassen.
Setlist: Innovation, Under A Black Crown, Nevermore, Until I Die, Days Of December, A New Land, Solitary Man, Refuge, Fire In Your Eyes, The Price Of War, End Of All Days, Great Old Ones, Sent By The Devil, Higher Than The Sky, Freedom, Encore: Straight To Hell, Don’t Fear The Winter

Die (Very) Early Bird Tickets für 2027 sind schon verkauft und auch von den Early Bird Tickets sind schon einige weg. Wer möglichst günstig hinwill, sollte schnell zugreifen. Ich werde abwarten, welche Bands nächstes Jahr aufspielen werden und mich daran orientieren. Ansonsten kann ich diese Veranstaltung absolut weiterempfehlen.
Dieses Mal waren bei Platz für 1000 Leute vor der Bühne 700 zahlende Gäste vor Ort. Finde ich sehr cool und freut mich für das Festival!










Het GRAFSCHAFTER METALFEST vond dit jaar voor de derde keer plaats.
ARAN ANGMAR kon helaas niet optreden en werd vervangen door ROTTING DEMISE, en ook MVSOCHIST kon niet spelen en werd vervangen door CHIFFRE.
Persoonlijk ben ik vooral voor RAGE en SCALPTURE naar de Grafschaft afgereisd; alle andere bands waren mij vooraf onbekend.
A PLACE TO FALL, een metalcoreband uit de regio, mocht de dag openen en wist meteen al behoorlijk wat publiek voor het podium te trekken. De vijf jongens hebben al twee albums uitgebracht en werken aan een derde. Door de jaren heen hebben ze al veel opgebouwd en konden daardoor imponeren met een uitgebreide podiumopbouw. Er waren lichtinstallaties en kisten waarop ze konden staan, waaruit ook computergestuurd op het “juiste” moment rook en licht kwamen. Erg indrukwekkend. Strakke metalcore leidde ons de dag in, die nog veel te bieden had. Wie meer over de band wil weten, kan de aflevering van Kabuffgeschichten (Spotifylink hier) over het GRAFSCHAFTER METALFEST beluisteren, al heeft die nog wat tijd nodig.
Setlist: Inside The Storm, Cut Me, All Of Me, Joe Blakes, Scrifice Me, Trench, Fears
Met ABRUPT DEMISE stond vervolgens de eerste band uit Nederland op het podium. Het festival vindt plaats in het grensgebied, dus het kwam voor dat je met delen van de crew in het Engels moest spreken als je Nederlands niet zo goed is. De vijf, die in 2020 hun debuut uitbrachten, trokken het gemiddelde leeftijdsniveau van de bands flink omhoog — volgens mij waren ze allemaal al boven de 50. Dat weerhield hen er echter niet van om hun old school death metal overtuigend het publiek in te slingeren. Het was erg leuk om naar te kijken. Live beviel het me ook beter dan op plaat.
Setlist: Machines Of Blood, Torture, End Of Life, Sevastopol Fell (1855), Cannibal, Hate Me, Human Mince
CHIFFRE, die invielen voor Mvsochist, komen uit Osnabrück en spelen moderne metalcore met een flinke synthwave-invloed en extra elektronica. Ik moet zeggen dat dit normaal niet mijn stijl is, maar vooraf wisten ze me positief te verrassen, waardoor ik erg uitkeek naar hun optreden. Ook zij overtuigden met lichtinstallaties en hadden zichtbaar plezier op het podium. Met zanger en mastermind Pascal, die mij al langer bekend bleek te zijn, heb ik ook nog een gesprek gevoerd voor Kabuffgeschichten, wat ik jullie zeker kan aanraden. Live vond ik hun muziek net zo goed als op plaat. Ik ben echt verrast.
Setlist: Disruptor, SEC, Nangijala, Cipher, Wastelands, strigoi, Lazarus
ROTTING DEMISE uit Noordrijn-Westfalen, die Aran Angmar vervingen, overtuigden met een podiumopbouw die niet onderdeed voor andere black metalbands. Omgekeerde kruizen, kaarsen, pentagrammen en het kruis van Leviathan zorgden voor een sterke uitstraling en pasten perfect bij corpsepaint en podiumkleding. Op plaat konden ze me vooraf niet echt overtuigen, maar live was dat een heel ander verhaal. Niet iedereen kon iets met hun podiumprésence, maar ik hoorde ook dat het mooi is dat er nog black metalbands zijn die de oude traditie levend houden.
Setlist: God´s Falling Kingdom, The Unholy Veil Of Silence, The Devil´s Verdict, Death Hunts Us All, Monument Without Fears, Nailed And Forgotten, Valak Regnat, Lucifer´s Dawn, In Memoriam Moriendi
SYMBTOMY uit Tsjechië & het VK brachten vervolgens weer old school death metal met zaagachtige gitaren op het podium. Ze deden het echt goed, al konden ze mij persoonlijk niet helemaal overtuigen. Het publiek genoot er in ieder geval zichtbaar van. Bij mij begon de energie echter langzaam op te raken en er stond nog genoeg op het programma.
NECROTESQUE was de tweede Nederlandse band en bracht eveneens death metal van de oude school. Iets jonger dan hun landgenoten, maar minstens zo energiek op het podium. Persoonlijk had ik iets meer variatie prettig gevonden, maar ook zo wisten ze flink wat druk over te brengen op het publiek. Old school death metal is al jaren weer populair, en dat merkte je ook aan NECROTESQUE en de reactie van het publiek.
Setlist: Geriatric Cranium Crusher, Mary Wept Blood, Mental Automutilation, Sexual Sadism Disorder, Cesium 137, Demonic Sadist, The Vegan Meat Grinder, The Necrotic Grotesque
Met KOZORIA stond ook een band uit Frankrijk op het programma. De band bracht vorig jaar hun debuut uit. Moderne metal met veel groove werd het publiek in gepompt, maar wist mij niet echt te grijpen. Gelukkig gold dat niet voor de rest van het publiek, want daar kwam flink wat beweging in. Na het maken van foto’s ging ik backstage om met Scalpture te praten en drie booklets door Peavy van Rage te laten signeren.
SCALPTURE uit Bielefeld is live altijd een genot. Hun laatste twee optredens op Party.San waren geweldig en ook deze show deed daar niet voor onder. Ik keek dus weer uit naar een sloopshow — en die kwam er ook. Je ziet de speelvreugde van de band telkens terug, wat veel energie overdraagt op het publiek. Je zou ze ook “Godfathers Of Gesichtskirmes” kunnen noemen. Zanger Thorsten vertelde me dat hij hun stijl “Fressen Death Metal” noemt, en als mensen vragen wat dat is, verwijst hij gewoon naar livefoto’s. Perfect omschreven. Hun mix van old school death metal en moderne invloeden — van langzaam en zwaar tot snel en complex — werkt live fantastisch. Op plaat zijn ze al sterk, maar live overtreffen ze dat elke keer weer. Wie de band nog niet gezien heeft, moet dat echt eens doen.
Setlist: The Fall…, Into Catastrophe, Hinterlandsymphonie, Schwedentrunk, Den Mörka Nattens Lejon, Dam Busters, Yperite, Through Hell And On, Til Jeret Undergang, Flattened Horizons (Pounding Howitzers), Hell Is A Field In France
RAGE, de headliner. Ik luister al meer dan 30 jaar naar deze band, maar had ze nog nooit live gezien. Gelukkig kwam daar vandaag verandering in. Ik heb ze door de jaren heen met wisselende intensiteit gevolgd, maar momenteel spreken ze me weer enorm aan. Helaas hadden ze als enige band problemen met het geluid. Af en toe viel het geluid een kwart seconde volledig weg. De crew was meteen bezig op het podium en bij de mengtafel en wist het probleem snel op te lossen, waardoor mijn plezier niet werd verstoord. De setlist van vanavond leek bijna op maat gemaakt voor mij. De vier albums die ik het meest luisterde (A New World Rising, Black In Mind, The Missing Link en End Of All Days) waren sterk vertegenwoordigd. Met “Refuge” en “End Of All Days” speelden ze zelfs enkele van mijn favoriete nummers. Ook oudere albums zoals “Perfect Man” en “Trapped!” kwamen aan bod. Peavy was in topvorm, zocht veel contact met het publiek en vertelde af en toe een verhaal. Met in totaal 17 nummers leverden ze een sterke show af. Hoewel ik aan het einde van de dag behoorlijk moe was, bleef ik tot de laatste noot. Dat wilde ik niet missen.
Setlist: Innovation, Under A Black Crown, Nevermore, Until I Die, Days Of December, A New Land, Solitary Man, Refuge, Fire In Your Eyes, The Price Of War, End Of All Days, Great Old Ones, Sent By The Devil, Higher Than The Sky, Freedom, Encore: Straight To Hell, Don’t Fear The Winter
De (Very) Early Bird-tickets voor 2027 zijn al uitverkocht en ook van de Early Bird-tickets zijn er al veel weg. Wie goedkoop wil gaan, moet snel zijn. Ik wacht nog even af welke bands er volgend jaar spelen en beslis dan. Maar verder kan ik dit festival absoluut aanraden. Dit keer waren er bij een capaciteit van 1000 mensen ongeveer 700 betalende bezoekers aanwezig. Heel gaaf en goed voor het festival!
