KONZERT/FESTIVAL, LIVEBERICHT

NEBULA + FEEDY :: Stoner und Psychedelic im MTS Oldenburg

Kurzfristig erfuhr ich vom Konzert von NEBULA im MTS, welches quasi vor der Haustür liegt und als ich gesehen habe, dass FEEDY als Vorband dabei sind, war die Entscheidung getroffen dabei zu sein.

FEEDY kenn ich schon lange persönlich, habe sie aber schon länger nicht mehr live gesehen, deswegen habe ich mich sehr darauf gefreut, sie mal wieder auf einer Bühne zu erleben. Seit längerem mit einem Mann an den Tasten ausgestattet, durfte ich das das erste Mal sehen. Ihre Mischung aus Stoner, Metal, Rock, Noise und vielem mehr hat mich begeisterst und ihre Vielfalt war mir gar nicht mehr so präsent. Easy Listening kann man das auf jeden Fall nicht nennen. Von leise bis laut und von simple bis komplex ist da alles mit untergebracht und zu einer homogenen Melange vermischt. Sie haben mir gesagt, dass sie neulich im Studio waren und ich bin schon sehr gespannt auf das, was dabei rausgekommen ist. Ihre EP von 2019 läuft seitdem bei mir mehrfach. Checkt die Truppe aus.
Setlist: Fusciert, Itch, Blue Noise, Save The Sunday, Stalker, Machinarium, Jazz Opus

Danach kamen wir zur Hauptband des Abends:
NEBULA aus Los Angeles, California!
Die Band wurde bereits 1997 von Eddie Glass und Ruben Romano gegründet nachdem sie Fu Manchu verlassen hatten. Ihr Debüt „To The Center“ von 1999 lief damals viel bei mir, danach habe ich die Band zwar verfolgt, aber mit eher wenig Interesse. Trotzdem wollte ich unbedingt zum Konzert. Da es als Livetour zum aktuellen Album „Transmission From Mothership Earth“ angekündigt wurde, habe ich mir das Album direkt gegeben und war wieder angefixt. Die Vorgängeralben konnte mich nicht richtig überzeugen.
Wie man es irgendwie von einer old school Stonerband erwartet, waren die 3 auch alles andere als nüchtern, als sie die Bühne enterten. Trotzdem war spieltechnisch nichts davon zu merken, wobei ich mir jetzt nicht sicher bin,
ob das positiv zu werten ist. 😉
Der Sound war super fuzzy und mit vielen Effekten belegt, wie auch der Gesang, so ergab sich eine tolle Stimmung und die Band wurde vom zahlreich erschienenen Publikum ausgiebig beklatscht. Die Setlist des Abends konnte ich leider nicht bekommen, habe im Netz aber ein vom Auftritt 10 Tage vorher entdeckt, die durchaus zutreffen könnte. Sogar eine Zugabe war noch drin, obwohl der Drummer mehr als fertig und völlig durchgeschwitzt war, was aber auch ausschließlich den Temperaturen im Plattenladen geschuldet sein könnte. Das einzige was schade für mich war, waren die Vinylpreise, die ab 35€ aufwärts angesiedelt waren. Ansonsten war ich begeistert von dem Abend. Von beiden Bands und der Location, wie immer. Vielen Dank! (hendrik)
Setlist am 10.Mai in Alkmaar, Holland: The Dagger, Highwired, Man’s Best Friend, Aphrodite, To The Center, Warzone Speedwulf, Dragon Eye, Transmission From Mother Earth, Tomorrow Never Comes, Wilted Flowers, Existential Blues, Smokin‘ Woman