REVIEW

FIGHTBALL “The Hyperbole Of A Dead Man” (Punk Rock)

FIGHTBALL

„The Hyperbole Of A Dead Man“
(Punk Rock)

Wertung: Gut

VÖ: 18.11.2011

Label: Wolverine Records

Webseite: www.myspace.com/fightball

2008 haben FIGHTBALL mit ihrem Debütalbum szeneweit auf sich aufmerksam gemacht, doch dann haben einige Streitigkeiten die Berliner Punk Rocker zurück geworfen. Nun gibt’s einen neuen Sänger im LineUp und „The Hyperbole Of A Dead Man“ ist der Neustart mit der die Punkrock Szene aufgemischt werden soll.

Das Album präsentiert sich optisch im tollen Digipack und auch das Booklet ist überdurchschnittlich liebevoll gestaltet mit handschriftlich niedergeschrieben Texten und jeder Menge Zeichnungen, die die Geschichte eben jenes „Hyperbole-Man“ durchs Album begleiten.

Musikalisch gibt es Altbewährtes. Gute rockige Punkstücke, die man ruhigen Gewissens mit den Großen der Szene vergleichen kann. BEATSTEAKS, PENNYWISE oder SOCIAL DISTORTION  kann man nennen und jeder weiß wo es lang geht. Das ist einfache Musik zum Abfeiern und diese eignet sich natürlich um sie Live zu hören. Auch textlich wird nicht lauwarm gekocht, sondern es wird frei Schnauze gesagt was nicht gefällt, so z.B. bei „What They Say“, bei dem alle Politiker, Vormünder oder Besserwisser ihr Fett weg bekommen. Das meist gewählte Tempo ist das Schnelle wie es sich halt beim Punk Rock auch gehört. Der Gesang vom neuen Sänger Phil ist schön rau und passt hervorragend ins Gesamtbild der Band. Erfrischend sind die kleinen Einsätze der Gastinstrumente wie bei „Son Of A Gun“, das durch eine Mundharmonika ein schönes kleines Intro bekommen hat. Mein Anspieltipp des Albums ist das Stück „Obsolete Expectations“, schön schnell mit einer feinen Melodie und obendrauf einem rotzigen Gesang. So soll´s sein!

Alles in Allem eine runde Sache die sich sehr gut hören lässt, ist jetzt nicht das Mega-Punk-Album dass die Welt anders herum drehen lässt, trotzdem sehr gelungen. Sollte man sich mal zu Gemüte tun wenn man Punk Rock Musik mag. (michi).