FILM “Peppermint: Angel of Vengeance” (Action)

Originaltitel: Peppermint: Angel of Vengeance

Herstellungsland: USA 2018

VÖ: 12.04.19

Wertung: Gut

Regie: Pierre Morel

Darsteller: John Jr. Gallagher, Juan Pablo Raba, John Ortiz, Jennifer Garner

FSK: ab 16 Jahre

Verleih: Universum Film GmbH

Genre: Action

 

Inhaltsangabe Klappentext:

Nach einem brutalen Überfall auf ihre Familie, bei dem ihr Mann und ihre Tochter ums Leben kommen, liegt Riley North (Jennifer Garner) im Koma. Aus diesem erwacht, muss sie feststellen, dass von Polizei und Justiz keinerlei Hilfe zu erwarten ist, sondern die Mörder stattdessen sogar gedeckt werden. Voller Wut, Schmerz und Verzweiflung beschließt Riley, die Gerechtigkeit in die eigene Hand zu nehmen. Fünf Jahre lang verschwindet sie von der Bildfläche und bereitet sich auf einen unaufhaltsamen Rachefeldzug vor – die einst gesetzestreue Bürgerin wird zur urbanen Guerillakämpferin, die im von Korruption und Kartell-Kriminalität zersetzten L.A. unerbittlich aufräumt. Unterwelt, Polizei und FBI ist sie immer einen Schritt voraus und serviert dabei ihre ganz persönliche Art der Vergeltung…

Rache ist wohl eines der ältesten Themen im Filmbusiness, meistens sind es aber eher die männlichen Charaktere die diese Rolle inne haben. In diesem Fall ist es aber Riley North gespielt von Jennifer Garner, die zuerst brutal aus ihrem glücklichen Familienleben gerissen wird, um dann später einen kompromisslosen Rachefeldzug zu starten. Ob sich die Macher von “96 Hours” oder “Taken” sonderlich viel Gedanken über die Glaubwürdigkeit des Films gemacht haben, kann man schnell mit einem klaren NEIN beantworten. Aber das spielt letztlich auch keine Rolle, wenn man auf knallharten, brutalen und unterhaltsamen Action steht. Jennifer Garner metzelt also in bestechender Art und Weise alle diejenigen nieder, die in irgendeiner Form mit dem Tod ihrer Familie zu tun hatten. Ob mit Messern oder Feuerwaffen, die Gegner haben nicht viel zu lachen. Mit der Spielzeit von ca. 100 Minuten ist der Film sehr kurzweilig und straff erzählt. Viel Zeit für charakterbildende Einführungen gibt es nicht. Schon nach 30 Minuten Spielzeit beginnt im Prinzip schon der Rachefeldzug und dieser hält bis zum Abspann an.

Viel Action, wenig Story und alles irgendwie schon tausend mal so oder so ähnlich gesehen. Trotzdem ordentlich gemacht und perfekt geeignet für einen netten Filmabend ohne tieferen Anspruch! (michi)